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Von der Barmherzigkeit Gottes.
Zweiter Punkt.
Erwäge, wie sorgfältig der göttliche Heilanddie armen Sünder anfsuchte, um sie zu bekehrenund selig zu machen. Jesns Christus aß mit denSündern, Er ging mit ihnen vertraulich um, Erbehandelte sie als geliebte Freunde, um sie zu ge-winnen , und zu Seiner Liebe zu bringen. JesusChristus hatte Seine Begierden ans die Sündergerichtet, die Sünder waren das Ziel Seiner Be-mühungen, und Er bethenertc, Er sei auf dieseWelt gekommen, die Sünder selig zu machen.Jesus Christus hat auch allen Sündern verziehen,welche immer ihre Zuflucht zu Seiner Güte nah-men. Er hat keinem einen Vorwurf wegen seinervergangenen Verbrechen gemacht. „Wenn einHirt," so spricht dein Herr und Heiland, „wennein Hirt hundert Schafe hat, und eines davonverliert, so läßt er die nenn und neunzig in derWüste, und geht durch Wälder und Gebüsche,um das verlorne Schäflein aufzusuchen ; und wenner cs gesunden hat, so nimmt er es voll Freudenaufseine Schultern, er geht nach Haus, er ruftseine Freunde und Nachbarn zusammen, und sagtzu ihnen: Erfreuet euch mit mir, denn ich habemein liebes Schäflein, das verloren war, wiedergesunden."
O Sünder! kehre reumütbig zu deinem Er-löser, zu deinem Gott zurück; kehre zurück alsein Sohn zu deinem lieben Vater. Er verlangt