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Vierte Betrachtung.
Schwcißlöcher an deinem Leibe sind, so viel sindauch Thüren, durch welche der Tod eingehen unddir das Leben nehmen kann. Den Jungen folgtder Tod auf dem Fuße nach, die Alten habenihn vor ihren Angen. Ein Tröpflein, das aufdas Herz fällt, eine zersprungene Ader, eineHemmung der Lebens-Säfte, eine heftige Be-klemmung des Herzens, ein starkes Bluterbrechen,ein Biß von einem kleinen giftigen Thiere, einFieber, ein Stich, eine Wunde, eine plötzlicheÜberschwemmung, ein Erdbeben, ein Blitzstrahl,ein f ' ", Alles dieses reicht hin,
dir das Leben zu nehmen.
Der Tod wird kommen und dich zu einerZeit überfallen, wo du am wenigsten daran den-kest. Dein Lebensfaden wird vielleicht unver-muthet abgeschnitten werden; nicht selten geschiehtdieß in den besten Jahren, in der Blüthe derJugend. Es wird eine Zeit kommen, wo esfür dich Nacht werden, der Tag aber nicht mehranbrechcn wird, oder wo du das Tageslicht nochsehen, aber die Nacht nicht mehr erleben wirst.Der Tod wird gleich einem Mörder unvermuthetund verborgen kommen, wie es Christus Selbstgesagt hat. Du mußt fterb en!
Dein gütiger Herr hat dich bei Zeiten ge-warnt, weil Ihm dein Heil am Herzen liegt, undweil Er verlangt, dich bereit anzutreffen. Fügedich daher nach Seinem Willen, mache dir die