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Vorbericht.
und Derjenigen, welche in ihrem Leben Gott undMaria am eifrigsten geliebt haben.
Bei so vielen Tugendwerken wurde dennochNichts übereilt: sondern Alles geschah mit einem all-zeit neuen Eifer; ja sogar die gewöhnlichsten Uebun-gen und alltäglichen Andachten waren von vielen an-dern heiligen Anmuthungen begleitet. So zum Bei-spiele, wenn er im Kloster oder auf der Gasse daherging, wiederholte er von Zeit zu Zeit sein so vor-züglich geliebtes Schnßgebetlein: „O mein Jesu,
Barmherzigkeit!" Wenn ihm ein Kreuz zu Händenkam, küßte er es mit größtem Vertrauen, und sagte:„Sei gegrüßt, o Kreuz, du einzige Hoffnung!"Wenn er sich mit dem Weihwasser besprengte, wel-ches sehr oft und bei jeder Gelegenheit geschah, er-weckte er eine Reue über seine Sünden mit folgen-den Worten: „Weil ich Dir gesündigt, und Dich, omein Gott, Du unendliche Güte! nicht über Allesgeliebt habe, so liebe ich Dich jetzt über Alles, unddeßwegen reut es mich über Alles; ich will nichtmehr sündigen; erbarme Dich meiner." Wenn erJesum in Seinem Leiden, oder ein Werkzeug SeinesLeidens ansah, sprach er: „Das Leiden meines HerrnJesu Christi sei allzeit in meinem Herzen!" Wenner ein Bildniß der seligsten Jungfrau Maria erblickte,betete er ein Ave Maria; zum Zeichen der Ehrerbie-tigkeit neigte er sich tief, und sagte: „Du bist meineGeliebte." Wenn ihm jemand begegnete, grüßte erihn mit den Worten: „Gelobt sei Jesus Christus."