Vorbericht.
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kaum mehr aufrecht halten konnte, so las er dennochmit seiner gewöhnlichen Inbrunst die heilige Messe.Die heilige Kommunion empfing er allzeit als dieWegzehrung der Sterbenden, nicht anders, als wenncs seine letzte wäre. Drei Tage vor seinem Hin-scheiden befand er sich auf der Reise nach Rom. Erwar sehr krank, dcßmegcn bat ihn sein Gefährte, ersollte sich in diesen Umständen schonen, und sich nichtdurch das Meßlcscn noch mehr schwachen; aber erantwortete ibm: „Mein geliebter Bruder! eine hei-lige Messe ist mehr werth, als alle Schätze derWelt." Vor Entkräftung zitterten ibm die Knie,und vor Schwäche konnte er kaum mehr reden, aberer nahm alle Kräfte zusammen und vollendete dasheiligste Opfer.
Er gab sich alle Mühe, daß diesem heiligstenSakramente auch von Andern die gebührende Ehrebezeigt wurde. Wenn die heiligen Gesäße nicht an-ständig genug waren, so traf er Vorsorge, daß bes-sere gemacht und daß die Beleuchtung und Kirchen-zicrde gebührend hergeschafft wurde. Vorzüglich warer besorgt, daß das heiligste Sakrament zu den Kran-ken sowohl mit Andacht und Eifer, als auch mitPracht begleitet wurde. An vielen Orten hat er dieewige Anbetung cingesührr; eine Ehre, welche sobillig dem göttlichen Erlöser erwiesen wird; eine An-dacht, die so erbaulich ist, und so viele himmlischeSchätze erlangt.