Vorbericht.
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die Klosterfrauen, um ihr Gebet an; diesen sagte er,auch sie könnten gleich den Bußpredigern am frem-den Seelenheile arbeiten, wenn sie nämlich für dieBekehrung der Sünder beteten, weil oft eine Zunge,welche in der Stille zu Gott redet, mehr ausrichtet,als ein Prediger, der den Sündern zürnst.
Er nahm aber auch selbst allzeit zum Gebeteseine Zuflucht; bevor er eine Mission anfing, bat erMaria, die seligste Jungfrau, seine Patronen, dieheiligen Schutzengel mit allem Eifer um die Bekeh-rung dieses Volkes; in dieser Absicht verrichtete erseine gewöhnlichen Andachten und das heiligste Meß-opfer. Er bestieg niemals die Kanzel, ohne daß ersich nicht zuvor auf das tiefste- demüthigte, dieheiligste Dreifaltigkeit voll Ehrfurcht anbetete, undsich zu allem Guten ganz untauglich bekannte; dahervertraute er aber vollkommen auf Gott, und gebotder ganzen Höllenmacht zu weichen; er empfahl denheiligen Schutzengeln die ihnen anvertrauten Seelen;er ermunterte sich zu einem lebendigen Glauben, undlegte alle seine Worte in die Seitcnwunde JesuChristi, damit sie desto größer» Nachdruck haben undin die Herzen eindringen möchten; da wiederholte eroft sein gewöhnliches Schußgebetlcin: „O mein Jesu!Barmherzigkeit;" er bat seinen besonder» Fürsprecher,den heiligen Vinzenz Ferrerius, er wolle ihm einengleichen Eifer und seinen Worten den nämlichenAusdruck erhalten, und Maria die seligste Jungfrau