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3 (1852) Romanzen vom Rosenkranz
Entstehung
Seite
405
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Einem Kranken Hilfe reichend,

Dessen Heil uns schwer bedroht,

Gab ich Gift, das zäh und schleichendIhn verzweifeln läßt im Tod.

Böse Frucht sah ich uns reifen;

Wo ich war, da war man fromm.Und da muß man seltsam greifen,

Daß man zu dem Pulse komm.

Zürne nicht, mein theurer Meister,Kam ich doch um's GastgebotMeiner anverwandtcn Geister;

Mir thut auch Zerstreuung noth.

Wunderbare NeuigkeitenSind auch zu bedenken noch,

Wenn wir nicht zum Flicken schreiten.Kriegt der Sack ein böses Loch."

Doch Apone spricht:Jetzt schweigetEins nur mildert meinen Groll,

Rathe mir, wie ich die LeicheAuf die Beine bringen soll?"

Moles spricht:Des Gürtels Eisen-Hindert deine Wünsche blos,

Kannst du ihn herniederreißen,

Zeige ich dir Wunder groß!