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3 (1852) Romanzen vom Rosenkranz
Entstehung
Seite
406
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Ich schmeck was von Heiligkeiten,

Drum lass' ich die Hand davon.

Dn mußt selbst das Schloß bestreiten,Daß der Schatz dir wird zum Lohn!"

Und die Springwurz hält der MeisterAn des Gürtels heilig Schloß;

Nimmer doch den Gurt zerreißt er,

Und er flucht, und sein Genoß.

Apo spricht:Hinüberschleiche,

Wo die Jungfrau hat gewohnt,

Und mir schnell den Schlüssel reiche,

Daß ihr Leib mir bleib verschont!"

Ei, dies mag dir leicht wohl scheinen!"Sagt der Hund.Bedenke doch,

Was die Frau dazu wird meinen,

Die da steht am Brunnen noch.

Gehe selbst, mein kluger Meister,

Du vielleicht trägst ihn davon,

Doch wir andern jüd'schen GeisterFeiern jetzt den Sabbath schon."

Apo geht. Zum todten LeibeSpricht der Hund:Verdammter Spott,Nicht zum Manne, nicht zum Weibe,

Hast du mich erschaffen, Gott!