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nur, um ihm etwas zurecht machen zu lassen, was ihm sehrgesund sein wird, und dann will ich wieder zu ihm." Mitdiesen Worten machte er, daß er davon kam, ritt auf dasSchloß und ruhte nicht, bis er drinnen war.
Da war Jvain gar froh, daß er die Schlüssel hatte. Nunwill ich euch aber sagen, was die Männer von OrtaiS thaten.Sie machten sich allerlei Gedanken über den Grafen und sprachenuntereinander: „Nun ist's bereits Nacht, und wir haben nochgar keine sichere Nachricht von unserm Herrn, und ist Jvainmit dem Kapellan, der um alle Geheimnisse des Herrn weiß, indem Schlosse, laßt uns diese Nacht das Schloß bewahren, morgenwerden wir mehr hören, wir wollen heimlich nach dem Hospitalschicken, um zu hören wies steht; denn wir wissen wohl, daßder größte Theil des Schatzes auf dem Schloß ist, und würdeer gestohlen, so machte uns das große Schande, und brächteuns gar in Schaden, darum dürfen wir diese Sache nichtübersehen."
„Das ist die Wahrheit," sprachen die Anderen, da hieltensie Nath, und seht, sogleich werden alle Männer von Ortaisgeweckt, und gehn sie Alle nach dem Schloß, und schicken siedie ersten der Stadt an alle Pforten zur Wache, und waren sieda die ganze Nacht bis zum Morgen. Ach, da hörte mandie Wahrheit von seinem Tode, da konnte man wohl großesWehklagen, Schreien und Trauern von allen Leuten, Frauenund Kindern in der guten Stadt Ortais hören, denn sie hattenihn Alle sehr lieb. Da verstärkte man die Wache und alleMänner der Stadt waren auf dem Platz vor dem Schlosse unterden Waffen. Als Messire Jvain dieses in dem Schloß sah,sprach er zu dem Kapellan: „Messire Nicole, mein Anschlaggeht verloren, ich werde hier nicht heraus können, denn dieMänner von Ortais wissen um die Sache und bewachen dasganze Schloß. Ich werde wohl gute Worte geben müssen."