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den Burgvogt hervor. Dieser antwortete ihm: „Was beliebtEuch, Monseigneur Jvain, wo ist mein Herr Graf?" „Erist in dem Hospital," sagte der Ritter, „und schickt micheinige Sachen zu holen, die in seiner Stube sind, dann werdeich wieder zu ihm zurückkehren, und damit du mir glaubst, siehehier die Zeichen, seinen Siegelring und sein Handmcsser."Der Vogt öffnete ein Fenster und sah die Zeichen, denn er
hatte sie schon öfters gesehen; dann öffnete er das kleinePförtchen des Thores, und sie ritten ein, und die Knechte
versorgten die Pferde, und führten sie in den - Stall. Als
Messire Jvain darinnen war, sagte er zum Vogt: „Schließe
die Thoren." Als er sie geschlossen hatte, nahm Jvain ihm dieSchlüssel ab und sprach: „Du bist des Todes." Der Vogtganz erschrocken, fragt ihn „warum?" Dann sagte er: „Weilmein Vater verschieden ist und ich über den Schatz will, eheein Anderer über denselben kommt."
Der Vogt gehorchte, wie es ihm zukam, auch war es ihmlieber, dem Messire Jvain als einem Andern zu gehorchen.Messire Jvain wußte Wohl, wo der Schatz war, und begabsich dahin; er war in einem dicken Thurm, in welchen mandurch drei starke eiserne Thüren mußte, welche man aber jedemit einem besondern Schlüssel zu öffnen hatte, ehe man hineinkonnte. Diese Schlüssel aber waren nicht so leicht zu finden,denn sie lagen in einem kleinen ganz stählernen Kofferverschlossen, und dieser war wieder mit einem kleinen Stahl-schlüssel geschlossen, welchen der Graf von Foix, wenn erverreiste, mit sich trug, und fand man ihn auf einem seidenenWamms hängen, den er über seinem Hemde trug, und wurdeer erst gefunden, als Jvain bereits hinweg war. Die Ritter,welche den Leichnam des Grafen bewachten, wunderten sich sehrüber diesen kleinen Schlüssel, und konnten sich gar nicht denkenwozu er diente; da war aber der Kapellan des Grafen, Messire