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fand am andern Morgen von dem Einsiedler einige hundertArme wie einen Zaun um seine Felder gestellt, und denenmußte er die Münze mit freundlichen Worten austheilen. Dasprachen sie Alle von Herzen: „Gott vergelte es! Gott lohnees!" Und der Einsiedler sagte ihm: „„Sieh, das ist meinsilberner Zaun.""
Da wurde der reiche Mann wunderbar durch die GnadeGottes gerührt, und zuerst erfüllte sich die Verheißung desEinsiedlers an seinem unfruchtbarsten Acker: seinem hartenHerzen, denn es entsprang ein Quell aus diesem nackten Felsen,und Thränen der Liebe flössen reichlich von seinen Wangen.Aber auch seine Felder und Wiesen prangten bald in über-schwenglichem Segen, er konnte seinen silbernen Zaun immerdichter und reicher machen, und er ward bald so mild und selig,daß er in jedem Armen unsern Herrn selbst zu sehen glaubte,und so endlich die Liebe Gottes als eine silberne Mauer umHabe und Gut führte, daß ihn die Engel, als er selbst geerndtetwurde, im Schutze des Himmels fanden, und zu dessen Freudenihn eintrugen.