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4 (1862) Der kleinen Schriften erster Theil
Entstehung
Seite
434
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L' ch inkc l.

Als er vom Rheine zurückkam empfand ich eine eigne Freudeund Angst über das wunderbare, milde Feuer, welches das ganzeWesen dieses kunstreichen Menschen durchlodert, und ohne daßer sich dessen innigst bewußt wäre, eine Beziehung auf einhöheres untergegangenes Dasein, wie die Sehnsucht nach einemverlorenen Vaterland und Bürgerrecht ansspricht, zu dessen vollerErkenntniß er vor der Freude und Reproduktionslnst der Spiegel-fragmente dieser verlorenen Herrlichkeit in der Kunst nichtgelangen kann. Und das ist das Rührende in allen ausgezeich-neten, geistreichen und genialen Menschen, welche sich nicht Christovon ganzer Seele unterworfen haben. Kein Christ, der wieder-geboren ist, kann diesen rührenden Eindruck machen; die Wahr-heit ist schon und groß und die Schönheit in ihrer Vollendungist ohne Wehmuth, außer in der Verbindung mit der armenEndlichkeit. Die Menschen nur erregen Wehmuth, welche unterdem Spruche begriffen sind:Vater, verzeih' ihnen, denn siewissen nicht, was sie thun!" Der Christ aber weiß allein waser thut.