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4 (1862) Der kleinen Schriften erster Theil
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wir bitten um drei Aepfel dieser drei Bäume, wir möchten die Artversuchen und nach Probe bei unS einführen, da das Obst sehr seltenLei uns ist, und diese Früchte von guter Wirkung scheinen."

Der fromme Alte schaute verwundert, als spotteten sie; dasie aber wiederholt baten, brachte er ihnen drei Früchte mitgroßer Freude und sprach:Wohl bekomm's! Gott segne esIhnen!" Die Herren bissen hinein und verzogen den Mund undspuckten aus; und als sie den Mönch fragten:WaS sinddas für schändliche Holzäpfel und Würgbirnen?" sagte er:Sie heißen freiwillige Armuth, freiwillige Keusch-heit, freiwilliger Gehorsam unter einem geist-lichen Obern."

Bei diesen Worten erblaßten sie vor Schrecken und schrien:Wir protestireu, wir Protestiren!" und spuckten mehr als zuvor.Da sie heimgekommen, nahmen sie ein Brechmittel; aber siemußten doch etwas von dem Gifte verschluckt haben, denn siekonnten nicht mehr so fertig Denkg tauben, als vorher, undder Eine ließ sich von seiner zweiten Frau scheiden undheirathete die erste wieder; der Andere nahm eine Stelle beieinem großen Pfandhaus an und der Dritte wurde Feldprediger.

Dieser Handel machte großes Aufsehen, und die Sacheward, als ein schrecklicher Umtrieb durch einen alten Mönch, inalle Zeitungen mit Warnungen gesetzt; es wurde verboten sichdem Zaun zu nahen, es wurden Wachen an die Stelle gesetzt,wo die Kerne ausgespien worden waren, die zu finden man Tagund Nacht vergeblich suchen ließ, wodurch des Aufsehens nochmehr ward. Es wurden die Früchte unter den Giftpflanzen inden Schulen abgebildet, was eben nicht nöthig war, da dieJugend einen mehr als natürlichen Abscheu davor verrieth.

Indessen wurden die verschiedensten Abhandlungen überdie drei Kerne geschrieben, die nicht mehr da waren, erwägendwas man Alles mit ihnen anfangen könne, wenn sie sollten