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Brod werden, weil sie vom Brod allein zu leben wissen undnicht von jedem Wort aus Gottes Mund.
Als aber der Versucher dem Herrn alle Reiche der Weltversprach, von ihm angebetet zu werden, that er nichts Anderes,als was jede klosterbrechcnde Zeit in ihren Aufklärungs -, Cultur-und Staatswohlprojccten thut. Die, welche seine Weltherrlich-keiten zu empfangen, ihn angebetet haben, fanden sich wahrlichbetrogen. Der theuer erkaufte Heckthaler ist eine unfruchtbareKohle in ihrem Kasten und eine glühende auf ihrem Gewissengeworden.
Später sehen wir den Heiland sich Gefährten sammeln,lehren, Buße predigen, heilen und Pflegen. Wir sehen verschie-denen Beruf, verschiedene Gaben des heiligen Geistes von ihmausgetheilt. Alle diese aber sind die verschiedenen Samenkörnerder einzelnen Thätigkeiten, welche später bis zu unseren Tagenin den verschiedenen Ordnungen des geistlichen Lebens, wieeinzelne Fruchtfelder, die Wüsten des Weltlcbens unterbrachenund in Felder des Segens verwandelten. Schier alle aber hatteder Fürst der Welt durch seinen Diener, unter dem Vorwandeinigen Unkrautes, mit teuflischem Grimme verwüstet, den Wortendes Herrn zum Hohn in der Parabel Math. 13, 24: „Lassetbeides, Unkraut und Waizcn, mit einander wachsen bis zurErndte."