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willst!" und nach einigen Minuten mit einem unaussprechlichrührenden Flehen: „Ach, dort das schöne Blumenkörbchen, bewahrtes, und auch das junge Lorbeerbäumchen dort, bewahrt es, ichhab sie lang bewahrt, ich kann nicht mehr!" Wahrscheinlichmeinte sie zwei Pfleglinge ihres Gebets aus ihrer Familie.
Am 8. Februar Abends betete ein Priester bei ihrem Lager,sie küßte ihm dankend die Hand, bat ihn, bei ihrem Tode gegen-wärtig zu sein und sprach: „Jesus, dir lebe ich, dir sterbe ich,Herr, dir sei gedankt, ich höre nicht mehr, ich sehe nicht mehr!"Später kniete ein Freund betend an ihrem Lager, und da er sieso ganz dem Tode ähnlich sah, legte er ihr ein Reliquien - Amu-let, das sie einen großen Theil ihres Lebens getragen und vormehreren Jahren ihm geschenkt hatte, in ihre fieberheiße Hand,um zu sehen, ob die Empfindlichkeit für solche Gegenstände sienicht verlassen habe; ihre Hand schloß sich mit sichtbarem Erkennenum dasselbe und öffnete sich nach einer Weile wieder. Der Freundnahm das Amulet zurück und verließ sie. Am andern Morgen,den 9ten, fand er die silberne Fassung des Amulets zersprungenund die beiden deckenden Gläser in seinem Bette .liegen. Siestarb an diesem Tage.
Als man sie, die sich schmerzlich aufgelegen hatte, etwaserleichtern wollte, sprach sie: „Ich liege auf dem Kreuz, es istja bald aus, lasset mich!" Sie hatte alle Sakramente bereitsempfangen, aber sie wollte sich nochmals einer ungemeinen Klei-nigkeit wegen anklagen, die sie schon sehr oft gebeichtet hatte,wahrscheinlich der Art, wie jener Jugendfehler, dessen sie sich oftanklagte, daß sie nämlich als Kind durch den Zaun eines fremdenGartens gekrochen sei, und mit Lüsternheit nach vom Baumegefallenen Aepfeln geschaut habe, genommen habe sie, Gott seiDank! keinen. Dieser Fehler erschien ihr gegen das zehnte Gebot.Der Priester gab ihr die Gcneralabsolution. Sie streckte sich;man glaubte, sie vollende. Es trat Jemand an ihr Lager, dersie vielfach betrübt zu haben glaubte, und bat um Vergebung.