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4 (1862) Der kleinen Schriften erster Theil
Entstehung
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nicht schwören."Er ist noch . hartnäckig s" , sagte Michaly;geschwind den Zigeunertheriakher!" Und da Mitidika sich stellt?,als wolle- sie ihm etwas eingeben, entschloß - er sich kurz undschwor Alles, was man haben wollte; worauf sie ihn losließenund ihm die Laterne vom Leibe nahmen.

Die Freude und. der Muthwille ward nun allgemein. Aberder Tag näherte sich und Mitidika. rief eben die Cordonbrccherzusammen, um mit ihrem erbeuteten Proviante sich dahin zurückzu. ziehen, wo sie hergekommen waren. Aber der Viergespannkam mit dem Croaten, dem Feuerwerker, dem Gutsbesitzer undeinigen Heiducken und Pandurcn herbei und brachte die freudigeNachricht, daß sie gar nicht nöthig hätten, sich zurück zu ziehen,denn der Cordon-Commandant habe so eben bekannt gemacht:Nur durch-Mißverständniß sei das Dorf, in dem sie vierzehnTage blockirt waren, in den.Cordon eingeschlossen worden. Essolle ihnen deßhalb verziehen sein, daß sie den Cordon durch-brachen, wenn sie dagegen auch keine Klage über den Irrthumerheben wollten. Der Cordon habe sich schon nach einer andernRichtung bewegt. Der Gutsbesitzer bestätigte dies und lud dieGesellschaft, von der ihm BacioA, Nanny und Lindpeindler soviel Interessantes erzählten, sämmtlich nach seinem Edelhof ein.

Die Bauern und Zigeuner, die unter der AnführungMitidika's den Cordon durchbrochen hatten, waren hoch erfreutüber diese Nachricht-, dankten ihrer Anführerin herzlich undkehrten singend nach ihrer Heimath zurück. Michalh aber nahmseine Violine und spielte lustig vor der Gesellschaft her, diedem Edelmanne folgte. Unterwegs gab es viele Aufklärungenund Herzensergießungen. Devillier und Mitidika hatten ihreNeigung bald zärtlich erneuert und gingen Arm in Arm, dannaber folgten die drei Wehmüller, Toner! in der Mitte, und dieAnderen gingen hinterdrein über das Stoppelfeld. Mitidikasagte, daß sie Toner! in Stuhlweißenburg kennen gelernt, die,