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und Devillier nicht Zeit hatten, dem verblüfften Maler zu bezeugen,daß er seit gestern in ihrer Gesellschaft sei und unmöglich der seinkönne, welchen Mitidika kannte.
Sie waren eben noch beschäftigt, den weinenden Wehmüllerzu trösten, als eine ganz ähnliche Figur, wie er selbst, in die Hüttetrat; bei dem erloschenen Feuer war es unmöglich, Jemandbestimmter zu erkennen. Kaum hatte Wehmüller sein Ebenbildin derselben Gestalt und Kleidung erkannt, als er wie eine Furiedarauf losstürzte; der Andre that ein Gleiches, und Beide schrien:„Ha, ertappe ich dich bei deiner Wühlerei unter meinem ehrlichenNamen!" Sie rissen sich wie zwei Hähne herum. Devillier undMichaly brachten sie mit Gewalt auseinander, und Mitidika führteden dritten Wehmüller herein. Wie groß war die BestürzungAller, da nun wirklich drei Wehmüller zugegen waren. „Nein,das ist zum Verzweifeln!" rief der Wehmüllcr, den Mitidikamitgebracht hatte, „da ist noch Einer!" „Herr Jesus!" schrienun unser Wehmüller, „Tonerl, bist du es, bist du hier, Toner!?"„Franzerl, lieber Franzerl?" schrie der Andere, und sie sankensich als Mann und Frau in die Arme. Da wurde es dem einenWehmüller, den Devillier festhielt, nicht recht Wohl, und er sankvor Schreck zur Erde. Michaly schürte nun das Feuer wiederan, daß man sehen konnte, und Mitidika bezeugte die größteFreude, daß Tonerl, die in einem ganz ähnlichen Kleide, wie ihrMann, von Stuhlwcißenburg mit ihr diesem entgegen gereistwar, ihn endlich gefunden habe, nachdem sie zu ihrem großenSchrecken von dem falschen Wehmüller in dem Dorfe, das manwegen Pestverdacht eingeschlossen, sehr geplagt worden war, ohnesich ihm als Wehmüller's Weib zu entdecken, denn sie war aufeinen alten Paß ihres Mannes gereist.
Sie hatten sich kaum von der ersten Freude erholt, alsMitidika sagte: „Wir müssen doch den falschen Wehmüller, derdie Sprache verloren hat, wieder zu sich bringen." Da aber ihr