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4 (1862) Der kleinen Schriften erster Theil
Entstehung
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und die Worte umher:Vivat, die goldene Amch!" eine- Auf-merksamkeit Salomon's, welche mir sehr schmeichelte. Ich trock-nete meine Locken mit einem Theile der Bogen, legte einen Bogenin das Tagebuch, und reichte den letzten, der ohnedies etwasschadhaft war, dem Büblein, seine Feder daran zu reinigen. Esthat dies und verschwand, das Papier mit einem Tintenfleckenfiel mir zu Füßen. Das Büblein war.fort; es war, als habees sein eignes Dasein aus der Feder geputzt. Ich legte dasBlatt auch in das Buch, als ein Andenken an das arme Büblein,und las die letzten Worte, die es in das Tagebuch geschrieben:

Was reif in diesen Zeilen steht,

Was lächelnd winkt und sinnend fleht,

Das soll kein Kind betrüben.

Die Einfalt hat es ansgesät,

Die Schwermnth hat hindurch geweht,

Die Sehnsucht hat's getrieben.

Und ist das Feld einst abgemäht,

Die Armuth durch die Stoppeln geht,

Sucht Aehren, die geblieben,

Sucht Lieb', die für sie untergeht,

Sucht Lieb', die mit ihr aufersteht,

Sucht Lieb', die sie kann lieben.

Und hat sie einsam und verschmähtDie Nacht durch dankend in GebetDie Körner ausgcriebcn,

Liest sie, als früh der Hahn gekräht,

Was Lieb' erhielt, was Leid verweht,

An's Feldkrenz angeschrieben:

O Stern und Blume, Geist und Kleid,

Lieb', Leid und Zeit und Ewigkeit!"