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jene Stelle, auf welcher Seneca die Kunst in seinem entartetenZeitalter erblickte.
Aus jenem höheren Borne strömt das Licht des inneren Le-bens, in welchem das wahre Kunstwerk leuchtet, und welches, wiedie Werke des Homer und des Sophocles, so in erhöhtem Sinnedie Werke der großen christlichen Dichter Cervantes und Calderon,Camoens' und Tasso's trägt, in denen wie in unseren großen Ma-lern bald das innere Leben in der Hülle des äußeren, bald daswirkliche äußere Leben mit der Begeisterung des inneren aufgefaßtund verklärt wird.
„Das ist eben der Grund, sagt Schadow, weshalb Raffael soallgemein genügt, indem ein jeder findet, was er sucht. In derMehrzahl seiner Werke befriedigt er den christlichen Kenner durchden, dem Gegenstände angemessenen Geist derselben; den heidni-schen aber durch die Schönheit und Correctheit der Form H."
i) A. a. O. S. 6.