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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Geographus oder vollständige Beschreibung aller in der H. Schrift benanten Länder und Städte, oder zur Geographie gehörigen Oerter und Sachen : Mit Mathematischen, Philologischen, Physicalischen, Moralischen, Politischen, Historischen und Theologisch-Mystischen Anmerckungen durchgehends versehen, wie auch mit der neuesten Geographie verglichen, und mit 15. accurat und sauber gestochenen Land-Charten erläutert
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»6 Zeugmßfur die görrl.Herrlichk.u. Wahrheit,

doch nichts unanständig, und wider den gesunden Verstandlaufendes vorkommt: So macht ja eben dieser Zweifel dervon der unbegreiflichen Größe der Liebe Gottes in Christ»gemacht wird, die Sache um desto beglaubter, und avthen-tisiret sie auf eine solche Weise, die der Majestät Gottesdurchaus gemäß ist.

II. wer hat denn die Grade der Liebe und Hei-ligkeit Gottes gemessen, die er in andern Welt-Cör.pern erwiesen? Jsts nicht zu verwegen und unbillig zusägen, dis und das habe gegen jenes keine Proportion, daman doch das andere noch nicht gemessen, noch ästimiret hat?Ich kan zum Exempel wohl sagen, unser Kopf habe gegenden gantzen Leib eine gute Proportion. Das ist, er sey we-der zu groß noch zu klein gegen demselben, denn ich kan bey-des messen, und neben einander zugleich sehen, und vergleichen;also kan ich auch sagen, Eins habe gegen Tausendmal tausendkeine Proportion: Denn ich weis wie viel in einem, und et-wa noch wie viel im andern steckt, folglich sehe ich, daß einsgegen das andere allzuklein sey: Aber kan ich denn derglei-chen , von den Proben der Liebe Gottes auf unserm Erdbo-den, und den Proben derselben in andern Erd-Creysen sa-gen? Wodurch sind mir denn diese in allem ihrem Inbegriffbekant worden, daß ich sie mit denen, die uns angehen,könte vergleichen? Soll ich aber beyde vergleichen, so mußich beyder Grösse ganh genau wissen.

Oder hat Gott sonst keine andere Arten an seinen Geschö-pfen unaussprechlich viel Liebe zu beweisen, als nur durch dieErhaltung, Erlösung rc. ? Wer kann es mit Recht und Ge-wißheit leugnen, wenn man seht, Gott habe in den andernWelt-8vüelnat1bu8 seine Liebe auch in unzehligen, aber dochgrossen Theils gantz andern Graden und Arten dargethan?Nächst dem so hat Gott auf unserm Erdboden, vor andernEigenschaften, seine Gerechtigkeit undBarmherhi'gkeit auf eineganh ausnehmende Weise legitimster: Wie wennmaninan-