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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Geographus oder vollständige Beschreibung aller in der H. Schrift benanten Länder und Städte, oder zur Geographie gehörigen Oerter und Sachen : Mit Mathematischen, Philologischen, Physicalischen, Moralischen, Politischen, Historischen und Theologisch-Mystischen Anmerckungen durchgehends versehen, wie auch mit der neuesten Geographie verglichen, und mit 15. accurat und sauber gestochenen Land-Charten erläutert
Entstehung
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gegen einige dunckeke Zweifel. 7z

denn wir können den ewigen Gott nicht vermögen, daß ers

auch dafür ansehe. Lasset uns die Sache mit Ernst betrach.

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„ähnlich sey, daß in Gott mancherley Eigenschaften und Voll-kommenheiten sind, die uns noch gantz unbekannt seyn:„Darnach, wie die Wirckungen derjenigen Eigenschaften, so„wir etlicher mästen erkennen, so verborgen, und die eigentli-„che Beschaffenheit derselben so hoch, daß sie unsern„menschlichen Begriff sebr weit übersteigen : Weswegen wir„uns über unsern Schöpfer nicht genugsam verwundern, noch„Ihn nach Würden genugsam ehren können. Darauf er-weiset der ^uüor zuerst , daß in dem unendlichen und unbe-greiflichen Wesen Gottes nothwendig noch gar sehr viele Voll-kommenheiten und Fürtrefflichkeiten seyn muffen, davon wirnoch nicht das geringste wissen, und hinter deren ErkenntniMvirweder durch die Betrachtung seiner Wercke, noch durch seineOffenbarung deren er uns in der heiligen Schrift gewürdigethat, gelangen können. Alsdenn zeigt er, wie unvollkommen,schmächtig und gering das Bischen Wissen sey, welches wirvon den vollkommenen Eigenschaften Gottes nunmehr erreichthaben; wir mögens entweder gegen das Object, den unendli-chen Gott selber, und was von ihm zu wissen wäre, oder gegendas Erkenntniß Gottes halten, womit er sich selber erkennet.Alle unsere Wissenschaft von Gorr, wenn wir sie auch aus dergantzen Welt zusammen nahmen, wird dagegen kaum für ei-nen Schatten oder für blosse und undeutliche Spuren zu hal-ten seyn.

Solte unser Wissen, das wir von Gott haben, so groß undwichtig seyn, als sichs mancher einbildet: So müste sich disvornemlich zeigen in der Einsicht. die wir in die zwey Haupt-Eigenschaften Gottes haben, die Allmacht und die Weisheit.Zu deren Erkenntniß haben wir nach der Natur die meistenund stärksten Mittel. Seine Einigkeit lernen wir schon mit-telbarer kennen, durch Behuf der beyden ersteren, und machenjene gleichsam zum Maßstab , von dem wir alsdenn erst aufdie Größe der Gütigkeit schliessen. Soll uns nun die AllmachtGottes deutlich und sehr bekannt seyn, so müssen wir dis ausihren unendlich mannigfaltigen Proben und Wirkungen er-blickt haben: (Denn unser kleiner Verstand muß wol am er-sten nur bey diesem Zipfel anfassen, so fern sich in ihm etwasdeutlich und gewiß genug vorstellen soll:) Wer kan nun aberanzeigen,das wievielste Lheilchen dieser Proben etwa ein Mensch

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