gegen einige dunkele Zweifel. ?r
LeAio II.
Von den andern Welt-Lörperik.
nun die andern Welt - Cörper betrifft, und unse.re unnöthkge Bekümmerniß, wie doch die Leutein denselben werden selig werden; obChristuöauchfür sie gestorben, und ob es ihnen bekannt gemacht wordensey, so ist davon in einigen Puncten kürzlich folgendes, zumerken.
Erster Punct.
, Wir handeln unbillig und unverständig, die wir in dieser« uns nicht anbefohlenen noch angehenden Sache, mit unsern
t Gedancken so frühzeitig und so hoch herfahren. Unverstän-
dig; denn wir wollen das Allerschwerste in einer Sacheschon wissen, da wir noch nicht das Allerleichteste ausgemachthaben. Wir wissen von der Entfernung, Grösse und Be.schaffenheit der bemeldeten Welt-Cörper, gröstentheilö nurungewisse Sachen, von der Existenh und natürlichen Zu.stand, ihrer Inwohner aber lauter süße Träume. Wir ha.ben so mancherley Hülfs Mittel in der Astronomie, hinterdie Erkenntniß dieser Dinge zu kommen: und gleichwohlkann man uns Scbritt vor Schritt bey der Betrachtung der.selben, unzehliche Fragen vorlegen, die wir durchaus Mir demgeraden Wort, Ich weis es nicht, dessen sich der stoltzeMensch so sehr und so unbillig schämet, beantworten müßen.Wie wollen wir uns denn vernünftig unterstehen, von oem« geistlichen Zustande der dortigen Creaturen, von ihrer Se.ligkeit oder Unseligkeit rc. Nachrichten zu fodern, oder gwzugeben; zu welche!, zu gelangen, uns doch nicht die gerin ,stenMittel gegeben sind? Unbillig handeln wir, weil wir ausbloß wahrscheinlichen D ngen, ja aus Umständen, dar mendas Gewisse unmöglich kann bestimmt und dargethan wer.den Zweifel aufbringen gegen eine höchstöeglaubte u ' ge.wisse Sache, an welcher noch dazu unser eigen Abm un) Se.
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