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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Geographus oder vollständige Beschreibung aller in der H. Schrift benanten Länder und Städte, oder zur Geographie gehörigen Oerter und Sachen : Mit Mathematischen, Philologischen, Physicalischen, Moralischen, Politischen, Historischen und Theologisch-Mystischen Anmerckungen durchgehends versehen, wie auch mit der neuesten Geographie verglichen, und mit 15. accurat und sauber gestochenen Land-Charten erläutert
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68 Zeugniß für die göttl. Herrlichk. u. Wahrheit,

niß-vollen Merck der Erlösung so verborgen, daß wir nichteinmal die Spuren derselben anzutreffen capable sind. Kon,.n> zz. lec^. Es gehöret mehr als ein menschlicher Verstanddazu, die allerhöchsten, allergrösten, und allerheiligstenPlans Gottes, die aus den Ewigkeiten bis wieder in dieEwigkeiten hin gehen, anzuschauen und zu betrachten *. Und

wer

- Ich kan nicht umhin, des scharfsinnigen Philosophen kok.Luyle seine Worte davon hier anzuführen. Er spricht !. c.8 ecl. z. p. 52. legg »Es laufen mehr göttliche Eigensthaf-„ten, als die meisten beobachten, zur Erlösung des mensch-„ lichen Geschlechts auf eine sonderbare und unterschiedliche„Art zusammen: deren Mitwirckung die göttliche Weisheit„ so wunderbar dirigiret hat, daß der Apostel die Erlösung„billig genannt hat ein grosses Geheimniß der Gottseligkeit,„ so nicht weniger mit Danckbarkeit als mit Verwunderung„ von uns soll verehret werden. Es sind dem grossen Wer-„ cke menschlicher Erlösung einige ciiaraöieres und Fußstapfen„göttlicher Weisheit so klar (dast ich nicht sage hellleuchtcnd)„eingedrückt, daß sie ein jeder gläubiger Mensch, ob ergleich„nicht sehr scharfsinnig ist, erkennen kan. Aber man wird„ daneben in diesem grossen Wercke Gottes etliche Liefen, so«die Schrift nennet Liefen der Gottheit, r-!S.°r,„I Lor. r, 1;.) antreffen, die dergestalt verborgen, und im„ Geheimniß der göttlichen Weisheit eingewickelt sind, daß„ich gantzlich davor halte, es sey sehr schwer, von dieser so„verborgenen, hohen und wichtigen Sache wcitlaustig und„ nach Würden zu handeln. Denn wenn ich bey mir selbst„crwege, daß einer, der bis thun will, vieles muß wissen„von der Natur der Christen insgemein; von dcro Vater der„sie gezeuget, Gott selber, vom Verstand und Willen; von„ der Seele des Menschen; vom Zustande Adams im Para-dies; von seinem darauferfolgten Fall; vom Einfluß dessel-„ bei, aufdie Nachkommen; von der sich rächenden Gerechtigkeit„ Gottes, so nat-irslis und srbitrsriL ist ; von den Ursachen und„dem Rath Gottes, der da straft, entweder als ein Oe.„llitor seine Vebltvres, oder als ein Regent seine Untertha-nen, oder auf beyderley Weise; (und wer weiß auf wie viele-andere Art mehr; denn wer kan die Jurisdiktion Gottes^übersehen, oder dersclbigen Grade und Arten in Classen brin-

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