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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Geographus oder vollständige Beschreibung aller in der H. Schrift benanten Länder und Städte, oder zur Geographie gehörigen Oerter und Sachen : Mit Mathematischen, Philologischen, Physicalischen, Moralischen, Politischen, Historischen und Theologisch-Mystischen Anmerckungen durchgehends versehen, wie auch mit der neuesten Geographie verglichen, und mit 15. accurat und sauber gestochenen Land-Charten erläutert
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62 Zeugniß für die gZttl. Herrlichkeit ».Wahrheit,

cken; mithin seine eigene Gerechtigkeit verleugnen, und sei, 2ner allerhöchsten Majestät selbst zuwider seyn? Ein Engel - Ahätte dem ewigen GOtt weder eine hinlängliche Satisfa,ckion thun, noch auch im Stande seyn können, die erstaunli- ^che Arbeit zu übernehmen, die ein Erlöser auch nur mit einem ?

einigen Sünder haben muß, ehe er ihn zur Seligkeit brin. ^ ^gen kan. Unmöglich hätte er können genug thun; denn mitwelchem Nachdruck kan ein Unterthan, der unendlichemalgeringer ist, als sein Oberherr, für eine gantze Welt vollMaleficanten intercediren? welche Antwort wird er zu er.warten haben, wenn er sich unterstehen möchte, bey demin billigster Gerechtigkeit entbrannten Richter aller Welt, ^aller derselben Seligkeit auf einmal zu präkendiren? Ist er Ojnaber auch zur Jnterceßion zu geringe: ws will er so viel jn.'g,Vermögens hernehmen, als zur Satissaction selber genug M«,ist? denn was ist für eine Proportion zwischen dem natür- Mchlichen und kurhen Tode eines Engels der nicht sein eigener « nHerr ist, sondern Gd)tt zugehöret, und sein Leben Aü?

von ihm hat; der stch auch nicht selbst wieder leben- Gsi,big machen kan, sondern allein vorn Richter wieder Merwecket werden mustere und zwischen dem lejvli- Kimchen, geistlichen, bürgerlichen und ewigen Tode form- ß«E«zehlbarerMillionenMenschen^Eine eintzigeSünde macht KMjeden Menschen des ewigen Todes schuldig: welches Todeswird er denn schuldig seyn für alle seine Sünden? Ist aber ^die Schärfe der Strafen für die Sünden eines einigenMen.schon so untrüglich groß; wie wird sie denn erst seyn, wenn ^sie so vielfach multipliciret wird, als viel Menschen je in der ^

Welt gelebet und leben werden? Soll für diesealle der Tod ^

eines Engels genug seyn? So muß es auch billig und hin- ^länglich genug seyn, wenn man an stakt etlicher Hundert Tau- ^send Diebe und Mörder einen einigen frommen Mann stra- ^

Noch mehr: KanGOtt selbst ohne Satissaction und Mit. ^tels-Person den Menschen aus blossem Mitleiden und Barm- ^HerHigkeit unmöglich selig machen r so kan erS auch dmch ^