58 Zeugniß für die göttl Herrlichkeit u. Wahrheit,
soll man denn glauben, daß die unendliche Gerechtigkeit Got-tes eine solche 8ubüitmion werde paßiren lassen? Der re. "bellische Mensch (denn der Hohepriester muste ausdrücklich ^!der Rebellion in seinem Gebet dreymal gedencken) geht bin ^ ^ ^in den Thier-Garten Gottes, nimmt ein Vieh, das ihm nichteinmal zugehörek:: Es. 66, z. schlachkeks vor Gottes Augen, Eund giebts für sein Leben hin; Gott soll Ja dazu sagen, undnoch dazu dem Rebellen eben dadurch gut werden: so müste ?^er gar kein Urheber des Gesetzes d er Natur seyn, wenn disnicht in Absicht auf das künftige Versöhnungs- Blut Jesueingesetzt, und mithin wie zur bjy^okbegue und Vorbild an-
erowegen muste alles l)is Blutvergießen noch. Mwendig aufdas Blur der eigentlichen und einig ssimöglichen Mittels-Person Jesu Christi im Vorbilde Wdeuten. Ebr. io, i. sgg. und demnach muste a) ein Heiland Wkommen: b) Er ist auch wircklich schon gekommen, c) und H izwar kraft des göttlichen, un endlichen und unveränderlichen Wtz
Wesens, und kraft so u »verwerflicher Verheißungen, mji
Vorbilder und Zeugniße, unmöglich ein anderer als Got,tes-Sohn, ein Gott Me nsch. Ükch j
i) Das erste kan aus de r Natur des Levitischen Gottes-diensteö, als welcher nur ein Interims, Gottesdienst war, »»irgnund nothwendig aufgehoben werden muste, Jerem. zi,zi. 5 g. ferner aus den Weissagungen vom Meßia, als dem ^Hohenpriestev, und M. d em Opfer zugleich rc. Sonnen- klar ^erwiesen werden. Da aber die Sache unter allen Christen ^völlig ausgemacht, und gegen die Jüden in sehr vielen Schrif- ^ ^
ten unwidl.'rsprechlich erwiesen ist, so darf man sich Hiebey ^nicht aufhalten. In dem einigen ;z. Cap. Jesaiä werden5. Stücke angezeigt, in welchen Christus dem am hohen ^Versöbnunas. Taae arbeitenden Hohenpriester gantz ähnlich ^ ^
genommen worden wäre.
Der IV. Grund-Satz.
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