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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Geographus oder vollständige Beschreibung aller in der H. Schrift benanten Länder und Städte, oder zur Geographie gehörigen Oerter und Sachen : Mit Mathematischen, Philologischen, Physicalischen, Moralischen, Politischen, Historischen und Theologisch-Mystischen Anmerckungen durchgehends versehen, wie auch mit der neuesten Geographie verglichen, und mit 15. accurat und sauber gestochenen Land-Charten erläutert
Entstehung
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Z2 Zeugniß für die göttl. Herrlichkeit u. Wahrheit,

übernommenen Verbindlichkeit, als eines ObrigkeitlichenGebotes; so er ihm doch als einem unendlich geringerenund als seiner Creatur absolut zu befehlen hatte.

z) Weil Adam diese Güter nicht für sich selbst sondernfür das gantze menschliche Geschlecht hatte übernommen.

§. 6. Nun hatte der wahrhaftige und gerechte Gott kürtzvorher min Schluß und Siegel des gemachten Bundesgesprochen: welches Tages du davon essen wirst,solft du des Todes sterben, oder sterbende, das ist, a)eines vielfachen und b) lanzefortwehrenden Todes sterben.Nicht nur an eben demselben Tage, sondern noch eben inder Stunde deines vollbrachten Abfalls von mir, werdensich alle Arten der Tode in dir anheben, deren du nur fähigbist, und.di'6 beständige Fortsterben und Ruin aller deinerSeelen und Leibes-Kräfte wird bis zur gäntzlichen Aushe-bung derselben, die durch den Tod gerichtlich geschicht, müs-sen forldauren. Weil nun der Abfall zuerst in der SeeleAdams angegangen, so muste auch der Tod zuerst in sei-nem Verstand, Willen, Gedächtniß und Begierden seinenAnfang nehmen, und wie der Abfall sich schnell, und zu giebcher Zeit durch alle Seelen-Kräfte ausbreitete, daß keineeinige überblieb: so auch der Tod, oder das Verderben der-selben ; und es würde nur ein spihfündiger Uebermuth undSpielerey seyn, wenn man ausmachen wollte, ob -er Der-stand oder der Wille zuerst vorn Sünden - Gift sey ange-steckt worden, weil bey dergleichen Fällen der Verstand ohneden Willen, und der Wille ohne den Verstand unmöglichwircken kan. Dieses Ersterben der Seelen, welches baldin dem äöku der Abtrünnigkeit von Gott bey dem Adamangegangen, theilen wir uns nun, um deutlicheren Begriffswillen, in zwey Haupt-Theile ein, deren der eine der natür-liche, der andere der geistliche Tod der Seele heiffenkan. (*) _ ^

C) Es ist zwar auch diese Vcrtheilung oder Unterschied nur ausNoth und gewisser »nasse iin Mißbrauch gemacht: denn nach

der ersten Einrichtung Gottes, ist alles was der Mensch tpat,

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