,8 Zeugniß für die görrl. Herrlichkeit u. Wahrheit,
ganßen Dependentz unter Gott, und nicht der bloßen Unter,lastung eines einigen Dinges) dem ewigen Gott zuzumu- ^then, was er sich auch einer geringern Obrigkeit zuzumu- ^ .then, nicht unterstehen darf? Gott soll mit seinen Befehlen Mund Forderungen- ja mit seinem ganhen Worte warten, bises dem eigensinnigen Menschen beliebt, von der Auctoritätdieses Wortes, mithin von seiner Obligation gegen dasselbeüberzeugt zu seyn! Wo nicht, so soll es eine ?etüio zirinci-xii heiffen rc. Diß sind so abjecte Begriffe und Gedanckenvon Gott und göttlichen Dingen, daß ich nicht weiß, ob sie ^die dümmsten Heyden von ihren Blöcken und Klötzern je. §1^mahlS haben unanständiger gehabt oder haben können. Es ijWbleibt demnach nothwendig dabey: Wer Gottes Wortals Gottes an sich selber erfahren, und inne werden will,obö für gewiß Gottes Wort sey, der muß Gott selber guteWorte drum geben: und di'S ist so billig und raisonnable, ZMdaß das Gegentheil zu statuiren einer sehr grossen Absurdi- »>tät und Gotteslästerung ähnlich siehet. Wem nun dieser WaWeg nicht anstehet, der kommt in Glaubens- Sachen nim. yhatmermehr zur Gewißheit. Im Gegentheil, wer die Bibelnicht um des Wissens, sondern Thuns willen liefet; werseinen Verstand nicht über Gottes Verstand, sondern un> ^icbrendlich tiefer herunter setzet; wer in demüthiger Erkänntnißseiner unwürdigsten Unterthänigkeit und Verpflichtung ge.gen den Allmächtigen stehet; und im wehmüthigen Gefühlfeines so unleugbaren Elendes gerne wolte seinen Gott undHeyland kennen lernen: der soll gewiß nicht lange winvmern; bis einige Buch Gottes soll ihn bald genug zuJesu Christo seinem Erlöser bringen; und es wird ihm gee H ^hen, wie Psalm 84, z. 4. stehet, so bald er nur die Blut- ^Altäre Gottes, ich meine das allerhöchste Merck der Erlöesung, gesetzt auch nur noch von ferne, im Glauben erblicket ^hat. Folgendes Stück soll dazu einige Handleitung ^geben. ^
Das