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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Geographus oder vollständige Beschreibung aller in der H. Schrift benanten Länder und Städte, oder zur Geographie gehörigen Oerter und Sachen : Mit Mathematischen, Philologischen, Physicalischen, Moralischen, Politischen, Historischen und Theologisch-Mystischen Anmerckungen durchgehends versehen, wie auch mit der neuesten Geographie verglichen, und mit 15. accurat und sauber gestochenen Land-Charten erläutert
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,8 Zeugniß für dre göcrl. Herrlichkeit u. Wahrheit,rmd Finsterniß; Hitze und Frost, Nässe und Dürre muß,7m

oft quälen; Hunger und Durst,vielfältige Arbeit und Abmat-tung machtihm daö Lebe» auch bey den gesundesten Tagen bit-ter; kein emtziges Theilchen des Leibes ist für Schmertzen undPlagen sicher; und wenn Kranckheiten nebst der bittern Er-Wartung des Todes den gantzen Cörper einnehmen; so füh-let erS aufs lebhafteste, welch ein jämmerlich Dinges um seinLeben sey; zumal, da sich seine gantze Natur vor dem Un-tergang entsetzet und dagegen streitet. Er wird gewahr, daßwol kein einhig Thiergen in der Welt so elend dran ist, als derMensch, so er seine Seligkeit in GOtt nicht wieder fin-det. (»)

Siehet er denn seine äusserlich« Umstände an, so kaners mit Händen greifen, in wie vielerley Gefahr seinLeib und Leben, Haab und Gut, Wohlergehen und guterNahme stecke, und erfähret oft von seinen nächsten Blutö-Freunden und Nachbarn, wie ein Mensch des andern Wolfund Teufel wird. Daraus er eines theils siehet, es müsseNothwendig ein Gerichte kommen, in welchem alles Böse hartbestrafet,das Gute aber belohnet werden müsse; andern theilsstch wünschet, nur bald aus der Noth zu seyn. Gleichwohlhat er kein Hertz zu sterben, weil er nicht weiß, wie eö ihmnach dem Tode, und bey diesem Gericht ergehen werde. Beyalle dem kan ihn nichts so hart drücken, und seine Seele ineine jämmerlichere Verstöhrung hineinsetzen, als wenn erim Ernst überleget, wie er mit seinem GOtt, seinem höchstenWohltbäter, Oberherrn und Richter stehe ? Die AnforderungGOtteS, daß er alles böse Haffen und lassen, das gute aber«us allen Kräften lieben und üben solle, ist ihm ins Hertz ge.schrieben. Allein er thut nichts weniger. Er wird gewahr,daß sein gantzes Leben, ja alles sein Dichten und Trachten eine

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<*) Davon hat schon der alte Heide klinius m-jnr kib.vn Kitt.viuncli. procrm. k I die bittersten Klagen geführet. Man kanauch davon nicht ohne grosse Bewegung lesen, was in Tril-lers Gedichten ?-rs 4 , und in Brecks irdischen Vergnügen wm.I. ?.Zz> 7 - vorgestellet ist.

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