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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Geographus oder vollständige Beschreibung aller in der H. Schrift benanten Länder und Städte, oder zur Geographie gehörigen Oerter und Sachen : Mit Mathematischen, Philologischen, Physicalischen, Moralischen, Politischen, Historischen und Theologisch-Mystischen Anmerckungen durchgehends versehen, wie auch mit der neuesten Geographie verglichen, und mit 15. accurat und sauber gestochenen Land-Charten erläutert
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i2 Zeugniß für die Göttl. Herrlichkeit und Wahrheit

Vater für gut erkennet. Demnach muß ein jeder, der mit ^Zweifeln über seiner Religion und Erlösung geplagt wird,zuförderst bey sich ausmachen: ob er der ersten bestenWahrheit alsbald folgen wolle oder nicht, sobald er sie fürrichtig befunden? Denn will er die Ausübung solcher schon iiü.ausgemachten Puncte (z. E. der öfter» demüthigen Anbe. d)D§tung Gottes) aussetzen, bis er das gantze 8^ltems der Pi§theologischen Lehr - Sätze erst inne habe: so wird er gewißnimmermehr aus dem Gewirre herauskommen, und han. F---'delt mit seinem Schöpfer nicht aufrichtig, sondern tückisch;nicht ehrerbietig und billig, sondern unbescheiden, und um , M

gerell)t. Er erweiset Gott und desselben Buche nicht ein- »

mahl so viel Respect, als er einem jeden Menschen, und je- ^dem menschlichen Buche zu erweisen sonst gewohnt ist.

Wo ist z. E. ein vernünftiger Mensch, der eine sehr nützli- M ^che Wahrheit aus der Philosophie nicht bald in Übung zubringen sich schuldig «rkennete, ja sie just zu diesem Zwecklernete? wartet er denn, bis er erst das gantze Systems der nPhilosophie perfect inne haben wird? Ein Unterthan weiß,daß er seinem Fürsten allen Respect und Willigkeit zu be>weisen Pflicht und Ursach hat, wofern er bey ihm In Gna« ^

den stehen will: Läßt er denn bis anstehen, bis ihm alle ^

fürstliche Regalia haarklein erst bekannt worden sind, undeilet er nicht bey der allerersten Gelegenheit, sich um seines , .Fürsten Gnade zu bewerben? Warum will man denn nun ^gegen den ewigen Gott allein so unbillig, so trotzig und un- ,bescheiden handeln ? « m

§. 2 . Es ist gar kein Wunder, daß einem Men- ' ^sehen das ganye hochwürdige werck der Erlösung ^ ^im Herycn auf allerley weise und öfters wanckendgemacht wird: denn ^

a) Satan hat nie an keiner Sache so viel Grimms und M

List bewiesen, und so vielerley Methoden versucht, als dar- ^

«n, wie er die überschwengliche Liebe GOttes in Christo ge-gen die Menschen prosiituire, oder wenigstens verkleinere M

und zweifelhaft mache. Dis thut er noch, und wird auch vH,

dabey