846 Von Colchis, Iberien
Könige TZIon dienen musten, soll kkr^xus, ein Sohn^ckamsliliz, Königes in Böotien, um samt seiner Schwe.sier^elle, der Nachstellung seiner Stief. Mutter zu entge.hen, aus Erbarmen der Götter einen güldenen Widder über-kommen haben. auf welchem sie beyde davon geritten : Dasie aber über die Meer-Enge sehen wollen, sey die blells ab,gefallen und ersoffen, und daher gedachte Meer-Enge nachihrem Namen bkelleüpoiuus gcnennet worden; ?llryxus abersoll mit seinem Reit-Pferd glücklich bey dem Könige Letujn Lulclüs angelanget seyn, und daselbst den Widder denGöttern geopfert, das güldene Fell oder Vließ aber meinemTempel der Sonnen ausgehänget haben. Dieses wiedrumabzuholen , haben -oo. Jahr hernach, die muntersten undtapfersten jungen Leute in Griechenland , unter der Anfüh-rung des Thessalischen Printzens Iason, sich auf ein Jagd-Schiff, welches unter dem Berge ?elic> in Thessalien erbauet,und von seiner Geschwindigkeit den Namen bekommen,embarguiret, und nachdem sie viele Hafen an den AsiatischenKüsten besuchet, sind sie endlich in Lolobis angelandet, undhaben den begehrten Schatz, da des Königes Loks- TochterIvleäea , ihnen denselben verrathen, glücklich davon gesich-tet. Dafcrn nun etwas wahres unter diese Fabel gemischetist , möchte man sagen, daß kbrvxu« einen grossen Schaßan Golde, welchen sein Vater vielleicht aus den Einkünftender Wolle und Vieh-Zucht beygeleget, in einem Schiffe,welches einen Widder zum Wappen gehabt, mit sich davonund nach Lolclüs geführek, auch solches Wappen daselbst indem Tempel zum Andencken ausgehänget hat. Den andernjungen Burschen aber unter ihrem Schiffs-Capital» Jason,ist die Lust ankommen Caperey zutreiben oder See-Räuberabzugeben, das haben sie mit keinem bessern Schein be-mänteln können, als wenn sie auf die See giengen, geraubteGüter wieder einzuholen, r)
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r) conk.Lullll. tt.L. v.t. 1?. l. k>. ! 2 Zl. das Schiff LrßoM
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