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Von Syrien.
wollen-Bau, samt der Seiden-Stickerey, allhier sehr imSchwange, indem von bannen viele Cattonen, Stoffen, Da.mast, Brocade und andere kostbare Zeuge mehr in die Euro,päische Lande gebracht werden.
§. 6. Syrien begreift sonst sehr viele Flüsse, Seen,Pfühle, Berge, Büsche und Wälder. Unter den Flüs-sen sind die vornehmsten:
i) Der Euphrares, der die Grenße gegen Ostenmachte, i)
r) Der (Dronres, heut zu Tage Orond, und von den A.rädern oder /Vlglt genannt, welcher der gröste Fluß in ganßSyrien ist, und zwischen dem Libano und ^milibsno, unge-fehr bey der Stadt Balbec, vormals bleliopoliZ genannt, ent-springt , und an der Abend - Seite der Stadt Tnüla in denSee AlcadeS fällt; aus welchem er wieder hervor geht, undsich in das Apametsche Weer stürhet. Wenn er auch da wie.der heraus getreten, und durch einen Abgrund hohe Felsenund tiefe Thäler,Antiochia vorbey gelaufen, ergeust er sich end.lich eine Tage-Reise von bannen, bey der Stadt Seleucia,insMeer: daher zu verstehen, was ^trabo und andere von ihmschreiben, daß er sich etlichemal unter der Erde verberge, undwieder hervor komme, k)
z) Der Lbr vlorrboa8,d.i.Gold,Fluß, wegen seines Gold-gelben Grundes, itzo Larraciy genannt, l) entspringt in ei-nem Dorfe des Berges Hermen oder ^luilibsni. mit Na«men Oanva, z. Stunden von Damasco; er schiest mit allerHeftigkeit von dem Gebirge herunter, und theilet sich so fortin der Ebene in z. Arme, deren der gröste, nemlich der mitt-lere, gegen der Stadt Damascus, quer über das freye Feld,^.Aer Vrnnascenu8 genannt, hinein läuft, und in alle Brun-nen und Cisternen der Stadt vertheilet wird. Die andernzwey theilen sich zur Rechten und Lincken, um die Gärten her-um, in welche sich die Wasser durch verschiedene Büchlein
er-
!) Siehe oben p.z86. L y.z§6.
k) vspp. l. c. x IL4. lr;.
l) ibiä. p. rr. lg. roll. Munärell. Reis. p. 167. tg.