Von Italien. 78z
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verehret, i) Da auch der zweyte Römische König Alumakomxilius, bey Anordnung des Römischen Göyen-Liensts,allerhand abergläubische Gebräuche von Opfern, Wahrsa-gen u.d.g- eingeführet, hat die Stadt Rom nach derZeitfastalle Gottheiten der damals bekannten Völcker, in ihre Ring,Mauren aufgenommen, und sich kein Bedrucken gemacht,«ine einzige, sie möchte herkommen, wo sie wollte, auözu-Messen; es ist auch aus denen Geschichten sattsam bekannt,wie hoch der Aberglaube zu Rom gestiegen, welcher vondenen Sibyllischen Schriften nicht wenig unterstützet wurde,so doch entweder blosse Zauber, Bücher waren, oder zu nichtsweiter taugten, als den Verstand mit viel abergläubischenSachen zu verderben, und das Gemüth mit eiteler Furcht zubeunruhigen. Wie sehr auch die sonst klugen Römer, vorandern Heyden , durch solche Abgötterey und Aberglaubenihre Thorheit bloß gegeben, oder vielmehr, wie sie deswe-gen von Gott in verkehrten Sinn dahin gegeben worden,wirdvonPaulo sehr nachdrücklich vorgestellet, Röm. i, 21. 1 g.Endlich da das Christenthum in Italien geprediget wurde,sind darinnen verschiedene Gemeinen gepflantzet worden,welche die Brüder in Jtalia genennet werden, Ebr. iz, 24.absonderlich hat Paulus , auch in seiner Gefangenschaft zuRom, welche er r. Jahr ausgehalten, das Evangelium mitvielem Segen geprediget, Act. 28,30. zi. und so gar einigevom Kayserlichen Hofe bekehret, Phil. 4, 22. Ob aberPetrus der erste Bischoffzu Rom gewesen, und nach ihmber Unus, dessen 2 Tim. 4, 22. gedacht wird, wie die Pa-Pisten mit Macht behaupten wollen, kan nicht recht bewie-se« werden.
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§. il. Was anlangt die Regierungs-Form deriandschaft Italien, so ist solches vor Erbauung der StadtRom, in viele kleine Königreiche und Völkerschaften einge,theilt gewesen. Nachdem aber 750. Jahr vor Christi Ge-burt, zu Anfang der Regierung des Königes Ahas in Juda,
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i) Vlä.kuäö.n. e. v.t. 1'. 2. x. 64 ;.
Bibl. Geogr. Ddd