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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Geographus oder vollständige Beschreibung aller in der H. Schrift benanten Länder und Städte, oder zur Geographie gehörigen Oerter und Sachen : Mit Mathematischen, Philologischen, Physicalischen, Moralischen, Politischen, Historischen und Theologisch-Mystischen Anmerckungen durchgehends versehen, wie auch mit der neuesten Geographie verglichen, und mit 15. accurat und sauber gestochenen Land-Charten erläutert
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Von Germanien oder Teutschland.'

che eine grosse Aehnlichkcit angetroffen zu haben vermeynen, 6)dahin zu rechnen, was I4eroäotu8 von dem Wort kec berich-tet, welches in Phrygischer Sprache Brodt bedeuten soll, e)und mit dem teutschen Weck oder Wecken, einer Art Sem-mel, übereinkommt. Sonst sind die alten Teutschen mit un-terschiedlichen Namen beleget worden, als: l) 1emone8,welchen Namen erstlich ein gewisses Dänisches Volck gefüh-rt, so vor den Zeiten s. Lsläriz in Italien eingefallen, alleinvon IVlario überwunden worden, welcher Name aber nachge-hends ganH Teutschland gegeben worden, dessen Einwohnernun die Teutschen heissen.

2 ) 6el mar>i, welcher Name aus dem lateinischen kommt,und den Teutschen von den Römern deswegen gegeben wor-den, weil sie auf ihren IvkiAmtionibm sich alle untereinanderBrüder genennet, auch in dem Treffen sich öfters den Bru-der-Namen zugerufen hatten, umeinander zur Tapferkeit an-zuftischen.

z) ^leinanni, d.k. gleichsam allerley Männer, sollen siedeswegen genennet worden seyn, weil sie aus allerley zusam-mengelaufenen Volcke bestanden. Denn nachdem zur Zeitdes Kaysers liberü die äussersten ProvinHen von Teutsch-Land gegen Westen und Mittag durch die Wanderung derMarcomanner aus Furcht vor den Römern sehr entblösset' worden, kamen aus dem benachbarten Gallien allerley Leute,welche zusammen in eine Nation erwachsen, und zu Zeitenzuerst unter dem Namen der ^lemaimoruin be-kannt wurden, dadurch also nicht alle Teutschen, sondern nurein Theil dieser Nation in Schwaben und am Ober-Rheinzu verstehen.

§ z. Die ganße Zeit des Alten Testaments vor Chri-sti Geburt, hat Teukschland seiner Lrepheit genossen, undsich kein auswärtiger Feind an sie wagen dürfen. Man weißaber von der alten Teutschen Staats - Verfassung, ob zwareinige Scribenten melden, daß l'uiüo, der Stamm-Vater

und

6) vl(l. 8u6ll. 1. c. ^ 1 . rrc,

e) Ncrvävt. H r. r. i.