und dessen Insult!,. 76z
Allen diesen Götzen wurde ihr besondrer Gottesdienst undVerehrung geleistet, mit Anbeten, Räuchern, Viehschlachtenund Credentzen. Da? Opfer-Vieh wurde mit Kräntzen ge-zieret, Act. 14,1z. Auch pflegten die Heyden bey ihren Opferngrosse Gastereyen und Mahlzeiten anzustellen ; daherPaulus die bekehrten Christen warnet, nicht bey ihreheydni-sche Anverwandten zu Gaste zu gehen, und von den Götzen-Opfern zu essen, noch aus dem Opfer-Kelch mit zu trincken,i Cor.8- c- io, 14.19 --Z2. xv)
Eine jegliche Gottheit hatte ihre besondere Priester, Act.14,1z. welche den Götzen-Dienst dirigirten, und die Beför-derer und Vorsteher der Abgötterey und allerley Aberglau-bens waren, welche auch zu allen Zeiten bey den heydnischenVölckern, und besonders bey den Griechen in grossem Anse-hen gestanden, und über die Gewissen der Menschen die mei-ste Gewalt behauptet haben, aber auch das arme unwissendeVolck am meisten verführeten, mit ihren lügenhaften Träu-men, Wahrsagen, abergläubischen Zauber-Künsten, und de-nen so genannten Oraculir oder Götzen, Auesprüchen, darin-nen der Satan dem wahren Gott in seinen göttlichen Ant-worten durch das Viim und llmmmun nachäffete, wiewohles dabey am meisten auf menschliche Betrügerey ankam, x)§. 11. Was nun die Historie von Griechenlandund dessen politische Verfassung vom ersten Ursprung anbe-trifft, so erhellet aus obiger Geographischen Beschreibung,daß dieses Land von sehr viel Völkerschaften bewohnet wor-den, nach welchen dasselbe in mancherley grössere und kleine-re Landschaften zertheilet worden, und die Einwohner baldviele kleine Staaten und freye Republiquen unter sich aufge-richtet, bald mancherley Könige über sich gehabt, bald abernach dem grössesten Theil sich in ein Bündniß zusammen ge.than, und eine grosse Republique präsentiret haben, bis end-lich alle diese Staaten von dem Makedonischen Reich ver-schlungen, und als eine Monarchie beherrschet, nachgehends
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n) Eiche meinen Bihk. lMoric. 8 - 5 ,
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