754 Von Griechenland
erstem geführet wurde, als welche bey I-euHra und Klan.-tinLA zwey große Niederlagen erlitten.
8) DerphocenstscheRrieg, sonst auch Kollum8gcrmnoder Loci^Ie genannt, welcher der Griechischen Freyheit einEnde machte. Dieser Krieg war von denThebanern und derenAlliieren wider die Phocenser, welche den Tempel des Oru-culi zu Velplu8 beraubet hatten, geführet, und durch denMacedonischen König Philippum, welcher cö mit den Alliirtenhielte, geführet; endlich musten ihn alle für ihren Ober-Herrnerkennen, wozu die Athenienser noch zuletzt, durch das beyLberolE vorgegangene unglückliche Treffen genörhigetwurden.
9) Die herrlichen Thaten ^lexanckl kl. der so zu sa,gen mit einer Hand voll Griechen, die unzehlige Armeen derPerser erleget, und in wenig Jahren die gantze PersischeMonarchie über einen Haufen geworfen , mithin den Ruhmder Tapferkeit der Griechen aufs höchste gebracht hat,i Macc. 1, r - 4. daher auch die Griechische Monarchie einemParder und Ziegenbock, in Ansehung der geschwinden Siegeund Helden-Muths, verglichen wird, Dan.7,6. c. 8,;-8.Von den Kriegen der Griechen mit den Juden zu der Mac.cabäer Zeiten ist geweissaget, Sach. 9, iz. und sonderlich Dan.Cap. ii.
§.7. Am allermeisten hat die Gelehrsamkeit, allerleyWissenschaften und Künste, bey den Griechen florkret, und ih.reu eigentlichen Sitz in diesen Landen gehabt, welches diehin und wieder aufgerichteten hohen Schulen, die erstaunlicheAnzahl der Gelehrten, und die vielen Seelen ihrer Philo-sophen oder Weltweisen, mehr als zur Gnüge bezeugen.Unter den hohen Schulen, welche die meisten Lehrenden undLernenden ausweisen konnten, waren die zu Athen und zu Co-rintbuö die vornehmsten. Die Gelehrten der Griechen wa-ren: i) Die Poeten, welche ihre Lehr - Sätze in lauterFabeln eingekleidet haben, denen man bald einen Physi-schen , bald einen moralischen, bald Politischen Verstandbeyleget, wiewohl sich manche die Weisheit, die darinnen