Von Phönicier. ?vr
führet«,: ihr« Kaufleute waren wie Fürsten, und ihre Co.lonien schickten sie in alle Welt: und eine der vornehmstenWaaren war der Tyrische Purpur, Es. 2z, z. 8. Ezech. 27, z.12-26. Eine gleiche Krämerey und geistliche Kaufmann,schuft wird von Rom aus, mit den antichristischen Waaren, inalle ihr ergebene Länder getrieben, als da sind z. E. die zurErlösung aus dem Feg-Feuer verordnete Seel-Messen, derAblaß-Kram, die Verehrung der Bilder, die Anbetung undFürbitten der canonisirten Heiligen, das für verdienstlich ge,Haltens Kloster-Münchs-und Nonnen. Leben, die in denWallfahrten gesuchte Verdienstlichkeit, der Betrug mit vor.gegebenen Wunder»Wercken, insonderheit bey den erdichte-ten Reliquien der Heiligen, die abgöttische Auözierungen derKirchen,Gebäude, die übrigen vielen auf Pracht, Gewinst,Verblendung der einfältigen und leichtgläubigen Leute gerich-teten Menschen - Satzungen und abergläubischen Gebräuche.Welches alles auf eine erstaunliche Menge und arge Grob-heit der antichristischen Krämerey hinaus läuft. Und werweiß nicht, daß Rom darzu ein allgemeiner Handel - Platzworden? daß auch ihre geistliche Kaufleute, nemlich die Car.dinäle und übrigen Prälaten bey dem Päbstischen Kirchen-Staat wie Fürsten sind? daß der Römische Stuhl seine Co-lonisten, d. l. ^Miongrios, allenthalben hält, und schon vor«längst nach Indien, China und Japan versendet hat ? daßauch die Päbste und Cardinäle sich die königliche und fürstli.che Tracht des Purpurs angemaßet, und bey der prätendir,ren Herrschaft über Kayser und Könige sich die Macht genom-men, ihnen den Purpur anzulegen und abzunehmen, Apoc.
17,4. c. 18,16.12.
g ) Nach ihrer hurischen Leichtfertigkeit ; TyruSwird vorgestellet, wie eine leichtfertige und geschminckte Hu.re, welche mit ihren Huren-Liedern und musikalischen Jnstru-menten die Buhler an sich ziehet, i) Es.2z,iz.i6.17. Ebendieses wird imGegenbiid von der grossen Babylonischen Hu-re auch gesagt, die noch darzu mit einem Huren-Bccher,dar.
aut
i) Siehe von der Vergleichung mit einer Huren?. 700.