Von phönicien. 69z
rier Hercules oder Schuh - Gott genennet wird, demzu Ehren der König klimm einen güldenen Pfeileraufrichten, und mit güldenen ^natbematibus oderKleinodien zieren lassen, auch so gar aus Eifer, umseine Voreltern im Göhen-Dienst zu übertreffen, nachAbbrechung der alten, neue Tempel, Bilder und Altäre auf-gerichtet haben soll, wie ^c>lepbu8 aus den Phönicischen Ur.künden berichtet. >v) Diesem zum Dienst und Ehre wurdenauch alleJahre gewisse Spiele gefeyret, (wie alle vierJahre bey den Griechen die Olympischen Spiele) zu welchender abtrünnige Jason , einige Juden als Zuschauer schickte,und zugleich ein ansehnliches Opfer von zoo. vmcbmis, fürdiese heydnische Gottheit, 2 Macc. 4,18.19. Eigentlich warBaal bey den Phöniciern ein Bild der Sonnen, und in.sonderheit ihrer wunderbaren Kraft und Wirckung, welcheschon die Egyptier an diesem Gestirne, unter dem NamenXQXl oder XQN verehreten. x) Er wird aber Arealesnach dem 8tilo der Griechen genennet; bey den Tyri^rn selbsthieß er, wie llliilo L^blius bey dem Lul'ebio prLpar-u. I. er.wehnet, welches Wort aus zwey Phönicischen
Wörtern Xkslec und Krirkbg zusammen gesetzt ist, und einenKönig oder Herrn der Stadt, d. i. fl'yrus, und nachdemLelllsno Xlelecb ^rits , einen sehr mächtigen König bedeu-ten soll; weil aber die Griechen indem Götzen. Dienst, derihm zu Tyro geleistet wurde, einige Gleichheit mit dem, densie dem tterculi in Griechenland leisteten, gefunden, so hiel-ten sie beydes für eines, und daher kam der Name klercu-Ie!> r yriuz bey ihnen auf. So ist auch Xlelec und llaul mitdem Bey-Wort ^rtbü einerley ; denn jenes bedeutet Kö-nig, dieses aber Herr der Stadt, und wie dieser, also wirdauch jener oftallein gesetzt: denn klehcliiu8 sagt, Xlaüc istder Name klerculi8 unter den Amathusiern, welche eineColonie der Tyrier in Cypern waren. /)
Xp z Von
V) 7olepk. c. äpp. l.. I. k. m. I 4 Z. x) Siehe oben p. 6ro.
r') SiehemeinenDibl.ttiü.x.8«r.