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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Geographus oder vollständige Beschreibung aller in der H. Schrift benanten Länder und Städte, oder zur Geographie gehörigen Oerter und Sachen : Mit Mathematischen, Philologischen, Physicalischen, Moralischen, Politischen, Historischen und Theologisch-Mystischen Anmerckungen durchgehends versehen, wie auch mit der neuesten Geographie verglichen, und mit 15. accurat und sauber gestochenen Land-Charten erläutert
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Von Phönicier*. 689

aufs höchste gestiegen sind , und daher der' Heyden Jahr-marckt worden, dahin alle Völcker des Handels halben hin-gekommen, Es.rz, 1.4. Ezech.26,17. c. 27, z. 9. und aller,ley Waaren hingebracht wurden, v. 5. 6.7. ir- 27. davonviele Völcker reich worden sind, v. zz. Weil auch die Phö-nicier sich gäntzlich der Handlung oder Kaufmannschaft be-stiften, haben sie die Land-Wirthschaft und Acker-Bau wenigoder gar nicht geachtet, hielten daher gemeiniglich guteNachbarschaft mit den Syrern und auch den Jüden, ausderen Landen sie ihre meiste Zufuhr hatten, Act. 12, 20. conf.i Reg. 5,n. Wegen der Erfahrung in der Schiffarth ha-ben andere Nationen so gern Phönicische Schiff-Leute in ihreDienste genommen. Denn also haben nicht nur die Jüdenzu Zeiten Salomons, mit Hülfe derTyrifchen Boots-Leuteund Ruder-Knechte, die berühmte Ophirische oder Ost-Jndi-sche Fahrt, aus den See-Hafen des rothen Meers, durch dieMeer-Enge ögbelmanäel, alle drey Jahr glücklich zurück ge-leget, i Reg. 9,26.27.28. c. io, 22. sondern auch die Egy-ptier, ohngeacht sie selbst sehr mächtig zur See waren, unddie ganHe Handlung zur See unter sich und den Phönicierngetheilet hatten, unterstunden sich dennoch nicht, gar weiteReisen auf dem Oceano vorzunehmen, ohne Beyhülfe derPhönicier. Als der Egyptische König Pharao Necho Lusthatte, die Afrikanischen Küsten entdecken zu lassen, sandte ereinige von den erfahrensten Phönicischen Schiff-Leuten undMatrosen, mit einer Flotte durchs rothe Meer, welche gantzAfrica umschiffeten , und im dritten Jahr durch die SäulenNercuüz, oder die Meer. Enge bey Gibraltar wieder zurück inEgypten angelandet sind. o) Sonst war der entlegenste Ortauf dem mittelländischen Meer, welchen die PhönicischenKauffarthey-Schiffe oft und viel besuchten das Land The-sis d. i. Spanien, daher auch die gröffesten und stärckestenSchiffe, welche der Gewalt der Wellen am besten wider-stehen konnten, und die weitesten Reisen zu thun geschickt

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v) Vi-l. ttervllot. I..r. c.zi. x.m.n8- I.. 4-c. 7.0. ,87.

Bldi. Geogr. X x