VonLybien. 6;r
stllschast unter sich aufgerichtet, daher der Name kecholn-^olitana entstanden , und aus welchen nachmals die einigeStadt, so heut zu Tag scholl Vecluo genannt wird, sollentstanden sryn- Von denTürckcn wird sie 1 embu 1 u 8 ge-nennet, ist nicht weit vom mittelländischen Meer, in einersandichten Ebene gelegen, hat einen guten Hafen, nebst einerfesten Citadelle. Die Gassen sind schön und ordentlich, dieHäuser oben insgesamt platt, und haben eine Brustwehr vongebackcnen Steinen mit Löchern, durch welche man alles,was von aussen geschiehet, in acht nehmen kan, ohne von an-dern gesehen zu werden. Die Einwohner treiben starckeSee-Räuberey auf dem mittelländischen Meer, und sindMohren Juden und Türcken.
2) I^x>ti8 NN-AN3, eine Grentz-Stadt gegen
Abend.
§. 5. Unter den vornehmsten Völckern, welche sonst indem weikläuftigen Lybischen Reich gewöhnet haben, waren diebekanntesten: 2)
1) Die ^mmonü, von dem Oraculo H.MMOMO also ge-nannt.
2) Die Zunächst an Egypten, welche sich
meistentheils der Egyptischen Gewohnheiten gebrauchen»
z) Die klalmnoneg, ein groß Volck über Lyrene.
4) 63r2mmtc8, über der Syrtischen Landschaft, um denUrsprung des Flusses (ch-uchlu. '
z) klvlli, neben den vorigen, welche das Gift der Schlan-gen aus den Wunden auszusaugen wüsten-
6) Die 6LMÜ über Mimöia.
7) Die I.okopIiaAi an der Cyrenäischen Grenße, welche vonder Frucht des Lotoö-BaumS sich erhielten, und daraus einenWein bereiteren.
8) Diese und noch andere Völcker mehr, welche weitergegen Mittag in dem innern Lybien wohneten, wurden miteinem allgemeinen Namen die LMer genennet, und bedeu-ten im mystischen Verstände gewisse Völcker und Bundes-
Ge-
r) Vtö. Ueroäot. I. c. p. LLI. lg.