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ktoIomxornLn Bothmäßigkeit gerathen, nach deren Abganges eine Provintz der Römer worden ist, bis endlich die Sa-racenen und zuletzt die Türcken sich derselben bemusterthaben.
§. 4 . kcZio 8Mica, die Landschaft am mittelländi-schen Meer zwischen den beyden Syrrcn oder Sand - Bän-cken im Meer, bey Africa, nemlich Vergrößern gegen Morgenund der keinem gegen Abend gelegen; wo itzo das Königreich-rn11' o1.1 liegt, welches als eine freye Republic unterTürckischem Schutz stehet, und von einem Day regieretwird.
Diese Gegend ist meistens sehr fruchtbar, und bringt in-sonderheit viel Gekreyde, Citronen und Pomerantzen, Feigenund Datteln, besonders aber einen vortrefflichen Wein,welcher von Trauben , die eine ungemeine Grösse haben sol-len , herkommt. bkerociotu8 sagt, daß dieses eine der für-nehmsten und besten Landschaften in l-vb>3 sey, welcher keineGegend in Africa zu vergleichen. Das Erdreich giebt ebensoviel Frucht, als die Babylonische Gegend, und bringthundertfältige Frucht, in Lynche aber bringt der Acker drey-hundertfälkige Frucht, x)
Die merkwürdigsten Flüsse sind:
1) Lynchs oder LynchMis, der vom Berge der Ll-.ni'g-rum, 5. Meilen vom Meer entspringt, und gegen der grossenSyrte über, inS Meer fällt, y)
2) Lapes, ist ein grosser Fluß, der in den AtlantischenGebirgen entspringt,, hernach die Königreiche lunk und'IVcholl von einander scheidet, und endlich bey der Stadt La-^>e8 ins Meer fällt.
Die bekanntesten Städte sind:
i) 1 n. 1 ? o1.1 s, die Haupt - Stadt, vorzeiten I-eptisgenannt, wird für eine Colonie der Tyrier gehalten, anderewollen, daß sie von den Römern gebauet worden, welcheihr auch den Namen kleapolib gegeben. Eigentlich warenes drey Städte, Oca, Labrata und I-eptis, welche eine Ge-sell,
r) llerorl. l.. 4. r. Z4. p. m. rr?. y) Ib. x. rrr.