Von Egypten. zzi
Bäume, von den Arabern lVlur oder genannt, welchesehr häufige Frucht bringen, also, daß 50. Feigen, an Ge-stalt und Grösse wie Cucumern, an einem Stengel hangen,und den angenehmsten Geruch und Geschmack haben. Diesehält der vortrefliche Ludolff, der sich durst) die Geschichte desMohrenlandeö so sehr verdient gemacht hat, für die Oust.üm, n)Gen. zo, 14. Die (Del - Bäume sind anitzo in Egypten rar,da sie doch vor Alters in der Gegend Lnis, wo die GöttinMnerva besonders verehret wurde, so gar gemein gewesen; b)und 8trabo bezeuget, daß die Landschaft jsterecleopolis heutzu Tag kioum.d.i. Gosen, allein schöne Oel-Bäume hervorgebracht habe; daher auch Gort der Herr den Kindern Israeldergleichen verhelft im Lande Canaan, um ihnen das Verlan-gen nach Egypten zubenehmen oder zu stillen, Deut. 6, n. 0.8,8. roll. Num» 2o, z.und weil der Oel-Baum in Hebräi-scher und Egyptischer Sprache fast mit einerley Wort benen-net wird, nemlich im Hebräischen N'N und im EgypcischenLoitii , so haben entweder die Egyptier diesen von denHebräern dem Oel-Baum beygelegten Namen behalten,oder die Hebräer haben den bekannten und gebräuchlichenEgyptischen Namen beybehalten, c) Daß auch in EgnvtenWeinstöcke gewachsen, und alle Ufer des Nils mit Rebenbepflanßt gewesen, berichtet nicht nur ^st,sr>M8, und nenneteinige Gattungen der besten Weine, st) sondern auch schonlange vor ihm haben solches VirAillus, e) ^orntiu 8 , 5 ) 8rra-bo Z) und lstmiue b) gepriesen. Zwar meldet der ältesteGriechische Scribent kisrostotu«, weil der Boden in Egy-pten nicht allzugut sich zu Weinstöcken schicke, bediene mansich einer Gattung Bier, Lykbus genannt, so aus Wasserund Gerste gebrauet worden, l) nicht ungleich demjenigen
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2) l.U(lolf. UllL. Ltliiop. l. c. §. p. IZ9-
b) k. I.uc. I c. p. ißo.
c) Vid. v. ?. L. ^sblonski clissert. z. <le l'crrs 6oleu p. »8-
<i) veipnok. I.. l.p. e) 6corZ. l. U-v.9l.
t) Lsrm. I.. i. vll. Z7. v. 14. l.. l7-p-5;6.
lr) l.. 14.0.7. j) c.77.