398 Von Babylonien und Chaldäa.
2) Der Tigris - der bey der Stadt 8eIeuci-> sich mitEuphrat vereiniget, und nachdem erdieProvintz8uliMavor.bey gelaufen , kommt er unterhalb und KMm nocheinmal mit einem Arm des Euphrats , der von Babel her.abstellst, zusammen, und dieser vereinigte Strom wird so-denn 8ciat ei ^rab, d.i. der Fluß der Araber genennet, b)eheer sich aber in den Persischen Meer-Busen ergsust, theilet ersich in r. Arme, undformiret eine Jnsul. Er macht durchseine Überschwemmung das Land ebenfalls sehr fruchtbar,Sir. 24,35. wo aber sein Wasser nicht hinkommen kan, wirdes durch Kunst in viele Canale aus dem Strom geleitet, undauf allen Seiten in die Felder vertheilet, wie der Nilus inEgypten. Weil auch der Tigris so gar schnell lauft, kanman ihn nicht leicht paßiren; daher man sich einer besondernSchi stauch auf diesem Fluß bedienet, wie schon vor Altersim Gebrauch gewesen, nemlich man fähret auf Flössen, anwelchen unten ein Haufen Bock - Felle oder mit Wind ange-füllete Schläuche künstlich mit einander verbunden oder in ei-nes zusammengezogen sind, welche denn in tiefen Wassernleicht in die Höhe gehen, und nicht so leicht zerbrechen , alsdie Schiffe von Holh, wenn sie an Felsen oder harte Oerter,Leren im Tiger - Fluß sehr viele sind, anstoßen, c) Sieheein mehres vom Tigris oben, p.388. wie auch von diesemund andern Flüssen des Paradieses im l-B. c. z. §.z. p.zy.
z) <6lhon, d.k Auöbruch oder AuSgang, ist der rechteArm des mit dem Euphrat vereinigten Flusses Tigris, dergegen Abend vor dem Lande ChuS vorbey in den PersischenMeer-Busen steust, Gen. 2,1z.
4) pisön, d.i. Zunahme oder Vermehrung, verstehe derWasser, von der Ergieffung oder Uebergehen also genannt,ist der andre Arm des Flusses Tigris, der gegen Morgen vorder ProvinH 8ullann und dem Lande Hevila vorbey steust,bis in den 8mum kerstcum , und sonst ?alitiZris genennetworden ist, Gen.r,n. Sir. 24, Z4.
§. z«
b) Dells Volle?. L. öer Vo^sA. l.cttr. 17. x. 27.
e) löül. p, Z4-