394 Von Babylonien und Lhaldaa.
fei,, ist aus der Kirchen, Historie bekannt. Jßo ist dieHaupt-Religion im Lande die Türckische oder Muhammeda-nische, doch giebt es auch viele Nestorianische und Armem'a-nische Christen darinnen.
§. 9. Mesopotamien hat anfangs verschiedene Repu-bliquen und viele kleine Könige gehabt, von welchen die Kö-nige oder Regenten zu Haran, zuRezeph, zu Canne, zuThelastar, in Eden, und zu Sepharvaim die vornehmsten ge-wesen sind, 2 Reg. 19, 12. iz. Es. z?,12.1z. Ezech. 27,2z. in-sonderheit ist über diese der Lulgn-Kilritbriiin der mächtigstegeworden, und hat die Kinder Israel, zur Zeit des RichtersAthniel, 8- Jahr lang sehr gedrucket, Jud. z, 8- So habenauch die Mesopotamier zu Zeiten Davids, wider diesen, mitden Ammonitern und Syrern sich vereiniget, sind aber vonDavid geschlagen worden, 2Sam.,o,i6.sq. i Ehren. 20,6.16. sq. Ps. 60, 2. Es sind aber nachgehends die Könige inMesopotamien alle von den Assyrischen und BabylonischenKönigen bezwungen worden, 2 Reg. 19,12. iz. und so weiterdas ganHe Land unter die Herrschaft der Perser, der Griechenoder Syrischen Könige, der Parther, der Griechischen Kay-ser und endlich der Türcken gerathen.
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abylonien erstreckt sich von der Theilung des Eu-phrats bis an den Persischen Meer-Busen gegen Mit-tag, und liegt gegen Abend an dem wüsten Arabien; gegenMitternacht an Mesopotamien, und gegen Morgen an Per-sien, zwischen dem 62. und 66. Grad der Länge, und dem 29.und zz. Grad der Breite. Heute zu Tage ist es eine Tür-
Das 5. Capitel.
Von Babylonien und Chaldaa.
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