r?8 Von der Stadt Jerusalem.
dem Thal Kedron, gegen Morgen mit der ersten und altenMauer schlösse. bilerocie8 ^Zri^a fieng zuerst an denGrund dieser Mauer zu legen, mit Steinen zweyer Ellenlang, und zehen breit, welche dermaßen verbunden waren,daß man sie nicht leichtlich mit Eisen untergraben, noch mitSturm-Böcken von ihrem Orte bewegen können : Und ob ergleich auf Befehl des Kaysers Llrmchi mit dem Bau derMauren nicht weiter fortfahren muste, r>) so ist dennoch durchder Jüden Fleiß und Arbeit diese Mauer nachmahls 20. Ellenhoch aufgeführet worden, und hat den Römern bey der Be-lagerung gnug zu schaffen gemacht, dieselbe zu erobern. Ander Seite gegen Morgen, und nach dem Bach Kidron zu,ward diese Maur (Äxlieceta und im Grichischen Lsplmsmgenennet. i Macc. 12,57.
§. 7. Die Mauren waren mit vielen starcken Thür-nen besetzt, und stunden auf der ersten oder alten Mauer de-ren allein 6o. Thürne, 20. Ellen breit, und meistentheils200. Ellen von einander, und von einer gar bewunderns-würdigen Höhe. Oben auf der festen Höhe der Thürne wa-ren Kammern und Wasser - Tröge, wohin man vermittelsteiner breiten Wendel. Treppe steigen muste. Die zweyteMauer hatte 14. und die zte 90. solcher Thürne. o) Und wa-ren die vornehmsten und bekanntesten :
Der Thurir David, auf der Burg Zion, der vor an-dern sehr ansehnlich, fest und mit allerley Kriegs. Rüstungwohl versehen war, Cant. 4,4."
Der Thurn Siloha, auf dem Berge Zion, davon derBrunnen Siloha nicht weit gewesen, Neh.z, 15. welcher zuChristi Zeiten bey seinem Einfall 18. Menschen erschlagen,Luc. iz,4-
DerThmnMeah oder Emach, d.i. Hundert-Thurn,weil er vielleicht hundert Ellen hoch gewesen, nach ttiero-nynü Meynung, stand in der Stadt-Mauer gegen Morgen,
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