Von der Stadt Jerusalem. r?y
einziehe», daher man ihn OMoxoIm oder die Neustadt be-namet hat. l)
§. 6. An der Festigkeit hat die Stadt Jerusalem ingantz Orient ihres gleichen nicht gehabt, so wohl nach der na-türlichen Lage, als auch, nach den vielen Maurenund Thür-nen, damit sie aufs reichlichste versehen war- Gleichwie derKönig David schon angefangen, die Burg Zion oder Ober-Stadt noch mehr zu befestigen, rSam.5,9. i Chron. 12, Z.also setzte sein Sohn Salomo solchen Festungs-Bau fort,iReg.ii,27. und ließ auch die Unter-Stadt mit Mauren um-ringen, i Reg. z, 1. c. 9, iz. Als aber Joas der KönigIsrael, hernach die Mauer, vom Thor Ephraims bis an dasEck-Thor, 400. Ellen lang schleifete, 2 Reg. 14,1z. ließ derKönig Hißkia sie wieder repariren, 2 Chron. 52,wie auchsein Sohn Manaffe thät, c. zz, 14. Nachdem auch die Ba-bylonier die Mauren der Stadt verwüstet, r Reg. 2;, io. soblieben sie nach diesem 70. Jahr lang zerbrochen und geschlei-fet liegen, Neh. r,z. bis sie darnach durch Betrieb des Ne,Henna, wiewol in gar kümmerlicher Zeit wieder aufgebauetworden sind. Dan.9,2;.Esr.4«12. rz. c.;,z.9« Neh. 2. lg.c. 6, is. c. ir, 27. Kurß vor der letzten Zerstörung Jerusa-lems, da die Stadt am festesten war, hattesiez. Mauren, m)Die erste oder auch die alte Mauer genannt, umgab denBerg Zion gantz und gar, und war von aussen mit dem stei-len Felsen, darauf sie stand, und den tiefen Thälern, sodaran stießen, dergestalt befestiget, daß sie nicht konnte ge-wonnen werden. Die zweyte Mauer umgab den unternTheil des Berges Acra oder der Unter-Stadt gegen Norden,und erstreckte sich vom Thor Gennach, nicht weit vom Thurnliippious, bis an die Burg Antonka. Die dritte Mauerfieng an vom Thurn klippico gegen Norden, und gieng nachdem Thurn kleplüna, in der Nord-West-Ecke, von wannensie mit einem Bogen fortliefe, und das Theil der Stadt, sodem Tempel gegen Norden lag, umgäbe, bis sie sich neben
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