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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Geographus oder vollständige Beschreibung aller in der H. Schrift benanten Länder und Städte, oder zur Geographie gehörigen Oerter und Sachen : Mit Mathematischen, Philologischen, Physicalischen, Moralischen, Politischen, Historischen und Theologisch-Mystischen Anmerckungen durchgehends versehen, wie auch mit der neuesten Geographie verglichen, und mit 15. accurat und sauber gestochenen Land-Charten erläutert
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Von den Städten

nennet, also , daß zu Christi Zeiten keine Stadt des Na-mens Samaria mehr bekannt gewesen. Weil Samaria einrecht Muster der Boöheit und aller Gottlosigkeit war, Ezech.16,47. c.rz, 4. 5. Hos. 7, Mich. i, 5.7. Amo§8,14. sowird auch von ihrem Fall geweissaget, Es. 7,9. c. 8,4. c. 9,7.8. Ezech. rz, i. lg. Hos. ,o, s. c. 14,1. Amos 2, n. 12. Mich.1, 6. so daß sie nimmermehr zu ihren, vorigen Stande kom-men sollte, Ezech. 16, zz. 5;. Sie ist heutiges Tages, unterdem Namen 8ebr>üe, mit nichts als Gärten angefüllet, undhateinen grossen viereckigten Platz, mit grossen Säulen gegenMitternacht umgeben, als ein Ueberbleibsel ihrer vorige»Herrlichkeit, v)

Sichern, eine berühmte Stakt auf dem GebirgeEphraim, an der Grentze Manaffe, zehen Meilen vonJerusalem gelegen, Jos. 20,7.0. ,7, 7. ward den Leviten ein-gegeben, und zu einer Freystadt vor die Todtschläger geheili-get, Jos. 21, 21. c. 2o, 7. Ihren Namen hatte sie bekom-men von Sichem, der Jacobs Tochter, die Dina beschließ:Von dieses Sichems Vater, dem Hemor, kaufte der Pa-triarch Jacob ein Land-Gut, und schenckte es dem Joseph,Gen.Z4,2. c.gz, i8.ro. c. Z7,!!. c. 48, 22. daher es auchJosephs Dörflein und Sichar genennct worden, Joh. 4, 5.da auch Josephs Gebeine begraben wurden, Jos. 24, zr, undder Jacobs Brunnen war, bey welchem Christus mit demSamaritischen Weibe sich in ein Gespräche eingelassen, Joh. 4.Abimelech hatte sie geschleifet, Jud.9,45. Jerobeam aberzu feiner Residentz wieder aufgebauet, 1 Reg. 12, 2;. Siewird nachmahls LJeapolis und heutiges Tages klaplnla ge-nannt , allwo noch viele Samariter wohnen, die ihren Prie-ster haben, und ihren Gottes-Dienst auf dem Berge Gari-zim verrichten. Diese Stadt ist voritzo sonst in einem sehrarmseligen Zustande, und besteht aus zwo kargllel-Gassen un-ter dem Berge Garizkm; ist aber fein bewohnt, und die Re-stdenh eines Lalili. x) Auf der Strasse von Bethel gen Si-chem,

vv) ^lrnnclrel. 79. Ossip. p. 146. n

X) ^l-linärel.p.Zv. 84- vspp. p. rzo.tg.