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in der Landschaft Samaria.
das ist, Ephraims und des halben Stammes Manasse be.greift, nach Gen. 49, 22. c. 48, r r. Deut. zz, 17- SeineGrenhen waren gegen Mittag Juda, gegen Abend das mit-telländische Meer, gegen Norden Galiläa , gegen Morgender Jordan. Nach den Zeiten SalomonS wurde in Sama-ria ein eignes Königreich, das Königreich Israel, dazu sich10. Stämme schlugen, aufgerichtet, I Reg. I l, Zl. Unter demandern Tempel war dieses vor andern durch die AssyrischeGefangenschaft ausgeleerete Land mit heydnischen Einwoh.nern beseht, welche auch die Jüdische Religion mit annah,men, aber nicht in der Lauterkeit, indem sie beydes demGott Israel und auch ihren Göhen dienen wollten, 2 Reg.17,24. sg. Esr. 4,2- l<7-, daher den Jüden der Name der Sa-mariter so gar verhast war- Sir.50,r8. Joh.4,9. c.8, 48.dennoch ward ihr Land, nicht wie der andern Heyden Land,für unrein, sondern Aecker, Häuser, Wege und Wasser vonden Jüden für rein gehalten. Es ward also unter der Per-sischen , Griechischen und Römischen Monarchie, wie einebesondere Land-Vogtey, regieret, i Macc. io, zo. Joh. 4,4.Siehe lab. V.
§. r. Die vormahls zum Stamm Ephraim gehö-rigen bekanntesten Städte waren:
Samaria, die Haupt-Stadt des Königreichs Israel, n.Meilen von Jerusalem, auf dem Berge Schomron gelegen;sie wurde von Amri, Ahabs Vater, zur Residenh der Königevon Israel angerichtet, i Reg. 16, 24. coll. r Reg. rz, 19.Sie war vor Zeiten eine schöne und feste Stadt, 20. Ltaäia,d. i. beynahe drey Viertel Meile im Umkreise. Eine gewisseGegend dieser Stadt hieß von ihrer Höhe Ophel, 2 Reg. 5,24. Zur Zeit Elisa ward sie von den Syrern belagert, dar-über eine grosse Hungers-Noth entstand, r Reg. 6, 24. iss.Salmanasser, derAssyrische König, zerstörete sie, i Reg. 17,6. und der Jüdische Fürst kkvrcanus machte sie dem Erdbo-den gleich. 6abiniu8, der vierte Römische kroconssü inSyrien, hatte sie wieder anbauen und Sabimam nennen las-sen; von Herode wurde sie ^uZusio zu Ehren Sebasta ge-
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