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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Geographus oder vollständige Beschreibung aller in der H. Schrift benanten Länder und Städte, oder zur Geographie gehörigen Oerter und Sachen : Mit Mathematischen, Philologischen, Physicalischen, Moralischen, Politischen, Historischen und Theologisch-Mystischen Anmerckungen durchgehends versehen, wie auch mit der neuesten Geographie verglichen, und mit 15. accurat und sauber gestochenen Land-Charten erläutert
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Von den Gewässern

Jericho, bis auf 72.8ta6ia in die Länge und ro. in die Breite !befeuchtet und fruchtbar macht; n) wird auch durch dasWasser bey Jericho verstanden, Jos. 16, i.

6) Der Iacobs--Brunn bey Sichar, also genannt, weil 'dieser Patriarch denselben neben oder in seinem erkauften A-cker graben lassen, bey welchem der Herr Christus mit einemSamaritischen Weibe sich in ein Gespräch eingelassen, Joh.

4,6.11. Inwendig ist er zierlich mit Steinen beseht, magaber iho von den Reisenden schwerlich erkannt und gefundenwerden, weil er der Erden gleich liegt, und der Mund von denVieh-Hirten mit Steinen bedeckt wird, damit ihr Vieh un-ter dem Weiden nicht hinein stürhen und ersaufen möge: desSommers ist er gewöhnlich ohne Wasser, aber die andereZeit über ist sein Wasser über die maßen kalt und frisch, v)

7) Der Brunn bey Jeßreel, sonst äuch Harod, d- i. derSchrecken-Brunn genannt, weil daselbstcn 22000. furchtsa-me und blöde Männer aus dem Heer Gideonö wieder umge-kehret sind, Jud. 7,i.z. Daselbst hatte auch der König Saulsich gelagert wider die Philister, i Sam. 29, r.

^ 8) Der Anrusfers -- Brunn in dem Felsen L ehi, Jud.

15,19. so noch lange Zeit zum Andenckcn des WunderwerckSgeblieben ist, in der Stadt bilemberopoiis. x)

y) Der Brunn Eram, wie ihn soleplui8 und die Tal- .mudisten nennen, ist ein berühmtes Werck, so dem Vorgebennach, vom Könige Salomo, zu seiner Erlustigung gebauetworden, darauf er zielet, Cohel. 2,5.6. Liegt etwa eine teut- jsche Meile von Bethlehem gegen Mittag, auf dem Wege jnach Hebron, und wird gemeiniglich der versiegelte Borngenannt, mit welchem die geistliche Braut verglichen wird, ^Cant. 4,12. Weil die Mönche im gelobten Lande eine alteTradition zu haben vermeinen, daß der König Salomo dieseQuelle verschlossen und sein Siegel auf die Thüre gedruckt,rim das Wasser zu seinem eignen Tranck in seiner Kühle und

natür-

u> vjcl.Uüun^rel. Rcife-Befchr. x. HO. v->xp. l. c. p. IZ7.

p. i;r. ^tsuncir. p. 84.x) viä. k-elsyä. I.. p. 7;».