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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Geographus oder vollständige Beschreibung aller in der H. Schrift benanten Länder und Städte, oder zur Geographie gehörigen Oerter und Sachen : Mit Mathematischen, Philologischen, Physicalischen, Moralischen, Politischen, Historischen und Theologisch-Mystischen Anmerckungen durchgehends versehen, wie auch mit der neuesten Geographie verglichen, und mit 15. accurat und sauber gestochenen Land-Charten erläutert
Entstehung
Seite
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des gelobte«; Landes.

ten viel Krümmen, welche die Haufen am Jordan genen-net werden, Jos. 2-, io. c. 18, 17- Er soll nach KlauncirelsBericht so schnell laufen, daß niemand gegen ihn schwimmenkan, auch so tief seyn, daß er sich nicht durchwaten läst, 6o.Schritt sey er breit, wiewohl er sich oft ergießet, sonderlichzur FrühlingS-Zeik, wenn der Schnee auf dem Berge Liba-non zu schmeltzcn beginnet, alsdenn im gelobten Lande dieErndte angieng, da der Jordan am grösten gewesen, Jos.z, iz. r Chron. iz, 15. Sir. 24, z6. Seine Ufer sollen mit di-ckem Buschwerck von Weiden, Tamarinden und Oleanderngantz besetzt seyn, (conf. 2 Reg. 6,2. 4.) wovor man sein Was-ser nicht sehe, und worin sich viele wilde Thiere aufzuhaltenpflegen, sonderlich in der obern Gegend um den See Sama-choniteö, Jer. 49,19. c.50,44. c. 12,5. Ibevenotll schreibt,sein Wassersey überaus trübe, werde doch nicht stinckend,wenn man es gleich so lange aufhebe, welche Eigenschaft aberes mit mehren gemein haben soll; sonst sey er sehr fischreich,und in seinen Büschen hielten sich unzählig viel Nachtigal-len auf, die sehr lieblich singen, k) Es ist der Jordan be-kannter maßen durch den Wunder-vollen Durchgang der Js-raeliten, Jos.z, i;. Ps. 115, z. wie auch durch die Wunder-wercke Ella und Elisä, 2 Reg. 2, 8. >4. c. 6,6. ferner durchdie Reinigung des Naamans vorn Aussatz, c. 5,14. und end-lich durch die Taufe JohanniS und Christi selbst, Luc. z, z»Joh. r, 28. sehr berühmt gemacht worden ; daher die Pil-grim noch heute zu Tage, an dein Ort, wo Christus getaufetworden, im Jordan aus grosser Andacht sich waschen und ba-den. Vor Alters hat man sich schier allenthalben von einemUfer bis zum andern mit Fahr. Zeugen über den Jordanmüssen setzen lassen, doch waren auch verschiedene Brückenzum Uebergange über denselben geschlagen, Z) z. E. zwischendem See Samachonites und Gennezareth, liegt noch heutezu Tage eine lange steinerne Brücke, mit z. grossen Bogen überden Fluß gebauet, Iacobs-Brücke genannt. Weil dieserErtz-Vater auf der Flucht vor feinem Bruder Esau, darüber

gegen.

k) Look. vspp. I.c, p.l26.ch. x) id,