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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Geographus oder vollständige Beschreibung aller in der H. Schrift benanten Länder und Städte, oder zur Geographie gehörigen Oerter und Sachen : Mit Mathematischen, Philologischen, Physicalischen, Moralischen, Politischen, Historischen und Theologisch-Mystischen Anmerckungen durchgehends versehen, wie auch mit der neuesten Geographie verglichen, und mit 15. accurat und sauber gestochenen Land-Charten erläutert
Entstehung
Seite
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Von den Gewässern

Paneas oder Cäsarea Philipp! zusammen fliessen, habe dar.auf der vereinigte Fluß den Namen Jordan bekommen, c!)Diese Meynung von den zwo Quellen hat auch loleplmzI..i. c.i 8 - wiewohl er dieselbe nachgehende wieder verwirft,und sagt, daß die Quelle Dan zwar der Ursprung des Jor.dans zu seyn scheine, sie sey es aber in der That nicht, son*dern es komme das Wasser in diese Quelle durch Gänge un-ter der Erden, aus dem See Phiala genannt. Allein demsey wie ihm wolle, so behauptet dennoch der gelehrte Llencuräüliz la bibliotli. autig. moä. lom. II. k. H. p. z^sg. dieMeynung von den 2. Quellen des Jordans wider kelgnäum.In oder unter einem sehr hohen Berge des ^milibziü ist ei.ne sehr lustige Höle, kämmn genannt, bey welcher König He«rodes, dem Kayser Augusto zu Ehren einen marmornen Tem.pel aufrichten ließ, und unter dieser Höle entspringen die 2.Quellen des Jordans, und laß es seyn, daß diese beyde oderdoch eine davon, ihr Quell - Wasser unter der Erde aus demvorgedachten See Phiala erhalten; gnug, daß nach dem Zu,sammenfluß beyder Quellen, bey der Stadt kaneaz der Jor-dan erstlich durch den See Merom sieust, und bis dahin nurder kleine Jordan genennet wird; von bannen aber grösserhervor kommt, und durch den See Gennezareth nach demtodten Meer zuläuft, in dessen Wirbeln und Abgründen ersich auch verlieret: wiewohl man dafür hält, daß er unterder Erde wieder seinen Abfluß gefunden, und sich vermuth,lich ins rothe Meer ergießet, nemlich bey der Stadt Elach;als woselbst man am Ufer desselben Meers, so viel Pech undHarH findet, welches der Jordan aus dem todten Meer dahinabzuführen scheinet, e)

Der Jordan machet eigentlich gegen Morgen die Grenyeaus von dem Lande Canaan, so fern dazu die, Landschaft derdrittehalb Stämme jenseit des Jordans nicht mitgerechnetwird. Rechnet man aber diese dazu, so gieng er mittendurch das Land der XU. Stämme; und hatte an manchen Or-ten

<i) vill. Oapp. I. c. p. 124. coll. kel. l. c. c- 4 Z. p. 171. tg.e) viä. Lccmsn. tiist. orb. ter.