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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Geographus oder vollständige Beschreibung aller in der H. Schrift benanten Länder und Städte, oder zur Geographie gehörigen Oerter und Sachen : Mit Mathematischen, Philologischen, Physicalischen, Moralischen, Politischen, Historischen und Theologisch-Mystischen Anmerckungen durchgehends versehen, wie auch mit der neuesten Geographie verglichen, und mit 15. accurat und sauber gestochenen Land-Charten erläutert
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148 Von der Lage des gelobten Landes.

der, theils durch so viele der Handelschaft wegen unternom,mene Reisen zu Lande, gröstentheils aber durch die Schis,farchen Salomonis, nach Ophir oder Indien, und der Phö-nicier auf dem mittelländischen Meer, von hier aus ein be.sonder Licht bekommen: insonderheit aber zur Zeit des NeuenTestaments von dannen in gar kurtzer Zeit der Schall desEvangelii durch das ganße dazumahl sehr grosse und weiteRömische Reich, ja in alle umliegende Theile der Welt, garfüglich eindringen können; also daß sich darin eine besondereWeisheit Gottes hervorgethan, daß er eben dieses und keinander Land, das er so mitten unter die Heyden gesetzt hakte,Ezech.s, 5. zu solchem Vorhaben erwehlet hat.

i

Das z. Capitel.

Von den Grenhen des gelobten Landes.

§. r.

AAie Grenzen des gelobten Landes werden von dentAs, weltlichen Scribenten nicht auf einerley Weise ange.geben, sondern nach dem Unterscheid der Zeiten und derdar.innen vorgefallenen Veränderungen, bald enger, bald wei-ter hinausgesetzet, r) Hier haben wir es vornemlich zuthun mit Erklärung derjenigen Grentz-Beschreibung, welchedke H. Schrift selbst machet, und dergestalt einrichtet, nachden vier Haupt-Gegenden der Welt, daß sie von Mittaggegen Abend, und so weiter gegen Mitternacht und Morgen,bis wiederum gegen Mittag, herum gehet, Num. 24,

l-I2.

§. r. Die Mittags-Gremze war r) das Idumäk-sehe Gebirge Seir, 2) die Arabische Wüste, und darinnenbesonders die Wüste kar.m bis Oailesbarne», z) der Fluß

oder

r> Lonf. kel. I. c. rL,p. ir^.